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„Hohenzolr, Du werliches huß,
„Wie wyt hast Du gestehen viber vß!
„All vmb vnd vmb iu schwabeulaud„Waert Du ob allen huisern bekannt,
„Daz, die Dich je Hand gesehen,
„Wol muigent sprechen vnd iehcn,
„Daz werlicher hus in dem land nit gewesen ist,„Denn Du bißhcr gewesen bist"'.
Die gepriesene Stärke der alten Zollerburg wird that-sächlich auch durch den Widerstand beglaubigt, welchen die-selbe in den Jahren 1422 und 1423 bedeutenden, gegen sievereinten Streitkräftcn zu leisten vermochte. Sie hatte da-mals, Wohl vier Jahrhunderte hindurch, dem edlen Ge-schlechte, das in ihr hauste und herrschte, als sichere Schutz-wehr gedient, niemals von Feindes Hand übermannt; daungestüme Fehdesucht eines Grafen Friedrich von Hohen-zollern, des Oettingers, so viel Feinde um sie zusammenschaarte, daß sie diesen endlich erliegen mußte.
ES war eine Kriegsmacht, von Wirtemberg sowie vonRheinischen und Schwäbischen Reichsstädten aufgebracht, dienicht weniger als 40000 Mann betragen haben soll, auchgroße Stcinbüchsen und anderes Bclagernngsgcräth in rei-chem Maaße mit sich führte. Im Mai 1422 schloß sieden kühnen, der Reichsacht verfallenen Grafen in seinerFelscnburg ein, worauf diese fast ununterbrochen beschossenund bestürmt wurde. Doch bot die Burg fast ein vollesJahr hindurch allen Anstrengungen damaliger Bclagerungs-
1) IVorte Litbsi'äriN, cturcv Neistei- Kexp
v. I^ÄSsberx) 11.