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2 (1857)
Entstehung
Seite
747
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18. Jahrhundert.

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an Winterquartier-Gelder, Rekruten und Fuhrknechte stellen undRcmonte-Pferde und Zugochsen für die Artillerie hätten liefernmüssen. Im Herbst 1762 hätte das ganze Hessische Truppen-Corps bis auf einige Regimenter im Eichsfelde Winterquartierebezogen und außer der Verpflegung der Truppen 466,606 kompletteNationen erhalten. Wären nun die wechselseitigen Lehnverbindlich-keiten noch in voller Kraft, so müßten sie sich doch in Beziehungauf die Hessischen und Braunschweig-Lüneburgschen Lehen einergänzlichen Eremtion zu erfreuen haben, da sie Mainzische Land-sasscn seyen. Auch wären sie seit dem Rcichsabschicd von 1576§. 11 weder von den hessischen Vorfahren, noch von andern hohenLehnherrn zum Nittcr-Lchndicnft aufgeboten worden.

Damit war auch die Sache abgethan. Ucberhaupt warendie auf den v. Hansteinschen Höfen dienende Knechte von allenAusnahmen zum Soldatcndienste und von allen Werbungen befreit.Deshalb wundert sich Friedrich Ernst zu Bescnha usen 1770,daß ihm sein Mittelknecht aus Lichten!) agen im Hannöverschcnunter die Land-Soldaten gesteckt worden sey, und in Reinhanscnverpflichtet werden solle. Dagegen fanden sich noch andere Diffe-renzen mit Hessen. Ein Einwohner von Lindcwerra hatte unterder Insel in der Werra gleich unter dem Krcbsbach einen Aalfangangelegt. In der Nacht vom 27. auf 28. Sept. 1763 erschienenauf einem Schiffe von 2 Pferden gezogen, mehrere hessische Unter-thanen von Allendorf her mit einem Militair-Commando, zerstörtenden Aalfang, nahmen die Bohlen weg und feuerten mehrere Schüsseab, und entfernten sich erst, nachdem in Lindewcrra Sturm geläutetwurde. Es war eine Wiederholung der schon früher 1673 (S.511) gemachten Ansprüche auf den ganzen Werrastrom, welchesein Benehmen der Mainzischcn Regierung zu Heiligenstadt mit derHessischen zwar veranlaßte, aber so wenig ein Resultat zu habenscheint, als eine Beschwerde der Gemeinde Wahlhauscn vom18. Sept. 1804, daß von hessischen Unterthanen eine bei Wahl-hausen angesetzte Insel abgearbeitet und auf hessische Seite geführtworden, obgleich die Preussische Kriegs- und Domänenkammer zuHeiligcnftadt sich der Sache annahm.

Die Besitznahme 1802 des Landes durch Preußen, in Gc-