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17. Jahrhmidcn,
der Besenhäuser Linie:
Taf. Hans Herman (Bescnhausen) . 20 Thlr. — Kpst.„ 6. Burkhard (Bornh. Junker-Hof) .10 „ -- „„ 3. Hans Fritz (Wiesenfeld) ... 10 „
„ 4. Jost u. Dittmar (Bornh. 4. Ansitz) 10 „ — „„ 6. Caspars Erben (Henfstedt) . . 6 „ 3 „— — Hans Ludwig (Ober-Ellen) . . 3 ,, 1j „
Summa 60 Thlr. — Kpst.
Zusammen 120 Thlr. — Kpst.welches mit der spätern von 1676 (S. 420) nicht ganz überein-stimmt.
So war das Ende des Jahrhunderts herangekommen, dasso viel Elend — aber auch so viel Gutes gebracht. In der erstenHälfte hatte der schreckliche Krieg so viel Verderben verbreitet,Städte und Länder verheert, Erndtcn und Saaten zerstört, Wohn-sitze und Gebäude verbrannt, und Wohlhabende den Armen gleichgemacht. Von den mehr als 20 Rittcrsitzcn der Familie v. H.waren nur 3 übrig geblieben, wie die an ihren Thüren noch sicht-baren Jahrszahlen beweisen — Untersten! 1544 — Werles-hausen 1565 und Oberstein 1582 — alle andern, 2 in Ers-hausen, einer in Wicscnfeld, Geismar, Schwobfeld,3 zu Wahlhauscn, 7 zu Bornhagen, einer zn Rotenbach,Rummcrode und Besenhauscn waren zerstört, verbrannt,oder so zerfallen, daß sie neu gebaut werden mußten. Aber dieandere Hälfte des Jahrhunderts reichte nicht hin, um alles wiederherzustellen, denn die Besitzer waren verarmt, ihre Ländcrcicn,Zehnten und Fruchtzinscn waren verpfändet und zum Theil imBesitz der Gläubiger, und ihre Coloncn hatten nicht viel mehr alsdas Leben erhalten. Der Churfürst von Mainz, als der ersteLehnherr, wurde in dieser Noth um Unterstützung — die Gerichteum Moratorien — die Gläubiger um Nachsicht angerufen, die sichauch zum Theil auf mehrere Jahre der Beziehung der versetztenGüterstücke begaben. So finden wir die meisten Wohnhäuser aufjenen Edelsitzcn erst im Anfang des neuen Jahrhunderts wieder