t7. Jahrhundert.
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nist. Wegen dieses Gesammtlehns wurde 1682 an Lehnware 20Thlr., und 2 Thlr. Rcversgeld entrichtet. Von diesem Jahre findetsich aber kein Lchnbrief, aber wohl von 1693.
Wir knüpfen hier die für vic Lehen zu stellende Ritterpferdean, weil sie in dieser Zeit nur für Braunschwcig als Anfangdes verwüstenden Kriegs gefordert wurden, so wie solches im vorigenJahrhundert nur von Hessen geschehen war (S. 228). In un-serm Archiv findet sich ein gedrucktes Ausschreiben des HerzogsFriedrich Ulrich zu Braunschweig von der Beste Wolfen-büttel vom 1. Mai 1619 (Urkb. 539), welches an den erbarenunsern lieben gctrcwcn Erichen von Bardelcben zu Fredc-lan dt mit aufgedruckten Siegel, ohne weitere Unterschrift gerichtetist, mit der Anzeige: „daß der Herzog aus landesväterlicher Für-Sorge gemeint sey, bei den jetzigen schwingen und gefchrlichenLeuftcn eine General-Musterung anzustellen, und derselben in Personbeizuwohnen, wozu Donnerstag nach Trinitatis, 27. dies, ernanntsey, mit dem ernstlichen Befehl, „daß Du Dich bey Verlust Deiner„von uns tragenden Lehngütcr mit so viel Reisigen Erfahrnen„Knechten und Pferden, als Du uns verwandt, zum Ernst wol„staffiert; jn Massen unsere verlittencn 1617 Jahrs außgcfertigte„Avisationschreiben vermelden, als mit vollen Corassen, Wapen,„Brassaden und Armpipen, Beinscheren: die Armpipen biß uff die„hendc mit ein lincken Bleckchandschcn und die Beinschere biß unter„die Knie reichend, wie auch zweyen Pifloln und starken Pferden,„so einen vollen Coraß tragen können, allhier eystellcst, und von„uns oder unsern bestatten Obristen und Kricgs-Commissarien fer-nere Ordinantz: oder in bcfindung Deines ausscnblcibcns anders„nicht, dann gentzlicher Privirung Deiner Lehn erwartest. Wornach„Du Dich zu richten, und für schaden zu hüten, rc."
Nach einer Quittung ck. ck. Heiligenstadt 7. März 1643 vonFriedrich Wilhelm Knorr hatten Hans Fritz und JohanSiegfried v. H. 32 Thlr. „vor die Ritterschaft vorgesetzte Pferde"also wohl für gestellte Ritterpferde — an ihn bezahlt. (Urkb. 571).
46 Jahre später, am 30. Dec. 1665 (Urkb. 604) kam eineähnliche Aufforderung des Herzogs Georg Wilhelm von Zellean Thile Albrecht und dessen Vettern v. H. „daß ihr mit denen