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2 (1857)
Entstehung
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15. Jahrhundert'

fische von den Voreltern der Verkäufer zu Lehen gehabt und dieletztem haben ihn wieder an sich gebracht, er gehört aber Allenv. H., ist also ein Sammtlchn der Familie v. H-, welcher durchWiedcrkauf von den Käufern oder — wie es auch sonst gewöhnlichhcist — von den „Inhaliern des Briefs" durch Zahlung von 20t)Gulden wieder erworben werden kann, „welcher Jares unß gelüstet„und bequeme sin will" zwischen St. Thomas und St. Peters-Tagin der Stadt Heiligenstadt oder Göttin gen. Dagegen ver-sprechen auch die Verkäufer — sonderbar genug — den Zehntennicht weiter zu verkaufen, zu versetzen, noch zu beschweren, sondernauch diejenigen, welche denselben für die Käufer sammeln, zu ver-theidigen, zu schützen und zu schirmen. Uebrigens muß dieses Lehnspäterhin auch wieder erworben seyn, denn die Familie derSchwa-nenflügel und von Hagen haben dasselbe inne gehabt und inden Jahren 1841 und 1843 nach dem hannöverschcn Gesetz abgelößt.

Es ist bereits oben (I. S. 142u. II. 125) erzählt, daß die v.H. Ditmars Linie 1405 von den Gebrüdern v. Töpfern dasDorf und die Güter gleiches Namens, als mainzischcs Lehn erkauf-ten und damit 1479 zuerst belehnt wurden. Schon unter den Ur-Enkeln des Ditmar, des Ritters Werner und seines BrudersHans schied sich diese Linie in 2 Ncben-Linicn, die sich auch gleichdarauf in ihre Besitzungen getheilt haben müssen, weil wir die Nach-kommen von Hans allein im Besitz des SondcrlehnS Töp-fern w., dagegen die Nachkommen des Ritters Werner im Besitzder zu den Mainzischen Gesammtlehn gehörigen Güter Unter-stein, Wahlhausen w. finden. Es crgicbt sich dies daraus,weil nach einer Orig. Urkunde von Bartholomäi-Abcnd (23. Aug.)1498 (Urkb. 300), also kaum 20 Jahre nach der Belehnung dergemeinschaftlichen Ditmars-Linie, Hanfes Söhne Heinrich, Wer-ner und Bcnedict das Dorf „Toppern" mit aller Freiheit,„Gnade und Gerechtigkeit, mit allem Jnkommen und Renten, Dien-„sten, Holtz, Velth, Wesen, Wasser und Weydc" für 141 Gulden„an die crsamen Leute" Herman Koch und seine Frau Elfeund Conrad Jordan und dessen Frau Anne verkaufen, wiegewöhnlich auf Wiedcrkauf, welcher auch bald erfolgt seyn muß,weil schon 1539 die Enkel des Hans, Heinrichs und Werners