14. Jahrhundert.
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Knechte (Knappen) ihre Lehngüter bei Nörtcn an ihren Oheim,Herrn Hildcbrand v. Hardcnberg, Ritter und dessen Söhne,Knechte — und 1350 (Urkb. 109) die Brüder Johann, Thileund Heinrich ihren Antheil des Dorfes Ermes werde, nebstdem Kirchlehen daselbst, Sticdenrodc, BlickcrsHausen-allesFuldisch-Lchen an die Brüder Thile und Arnold v. Berlcpschfür die damals bedeutende Summe von 322 Mark Silber.
In dem Lehnbricf, worin Arnold und Hans v. Berlcpschmit dem Erbkämmercr-Amt von Landgraf Heinrich zu Hessen be-liehen werden und in deren Revers von Dienstag vor Lichtmeß(30. Jan.) 1369 (Urkb. 152) sind auch die Gitter begriffen, "die«sie von den v. Hanstein gekauft haben, welche in der Herrschaft«zu Cygenberg gelegen sind." Tyle v. Han stein ist Bürge.
Außerdem sollen auch noch 1346 (Urkb. 102) vom RitterHeinrich v. H. seine Güter in Rodenbach an das Kloster Gcr-mcrode (am Mcisncr) verkauft) und da sie fuldisch Lehn waren,der Abtei Fulda seine Güter in Ganzelstatt dafür überlassenworden seyn. Dies ist aber ein Irrthum Schannatö in seinerLliontela Uulllönsis p. 300, der diese Urkunde der Familie v. H.zuschreibt, da sie vielmehr den vonBoyneburg-Honstein (Hoen-stein) in Hessen, nicht Hanstein, angehört. Das DorfRodcn-b a ch liegt nicht im Eichsfeld, sondern eine halbe Stunde vom Klo-ster, jetzt Domaine Germ er ode am Mcisncr. Gangilstat istdas Gut Gangsstät (Gansstadt) zwischen Kraut Hausen undBrei tau im hessischen Kreise Rotenburg.
Aus dieser Zeit, 1359, findet sich auch im Archiv der ersteAbdruck des Wappens der v. H. ganz wie es aus der Burg (Th. 1Titelvignette u. S. 52.) 1308 in Stein gehauen, nämlich ein sil-berner oben eingebogener und nach unten spitz zulaufender herzför-miger Wappenschild, worin 3 schwarze Halbmonde mit den Sichelnnach der linken Seite gerichtet (zunehmende). Darauf ein blauangelaufener mit adlicher Krone gekrönter Turnier-Helm, woraufeine oben mit sieben schwarzen Hahnenfedern geschmückte silberneSäule steht, von beiden Seiten mit einem schwarzen Halbmond.Die Helmdecken sind schwarz und silbern. Eben so ist auch das indem Freiherrn-Diplom vom 31. Jan. 1840 angegebene Wappen