13. Jnhrhundcrt.
Zweifel von dem Eichsfcldischcn Dorfe Hohen- und Kirchgan-dern und dein Hannöverschen Nievergandern stammend. I o-hann v- Gandera war 1324 Burgmann auf dem Haustein(IVÜI cltwein cliplom. Nogv II. p, 51), v. Gcrwerdeshausen (Urkb.106. 108. 134. 235.), v. Arcnshusen (Urkb 54), wie 1261.Thcodcrich, Vicedoms Heinrich v. H. Vetter (Mruslis) sich ge-nannt hat, vielleicht ein Hanstein wegen des erkauften Dorfs Arens-hausen;
v. Kerstlingerodc (Urkb. 157), die nach Ende des 16.Jahrhunderts noch eristirte, indem ein Joh. Wilhelm 1603 starb,und mit Christoph 1641 zu Göttingen das Geschlecht ausstarb.(Wolfs Gesch. v. Heiligcnstadt S. 34 und Meiners Gesch. vonGöttingcn S- 404.)
v. Word es (Worbezc) die früher (1354) die HansteinschcnGüter Wahlhausen, Diczcnrode w. besaßen. (Urkb. 114. 121. 128.)
Uz oder us der Marke, die schon 1291 (Urkb. 43) vondem Grafen von Everstein mit dem halben Dorfe Mslüsslm (Wahl-hausen) beliehen waren, die wir in Stadt Allendorf in Hessen an-sässig finden (über die Patricier stehe Scheidt vom Adel S. 180.244) und von denen oben (S. 154 1r. Thl.) das weitere bereitsvorgekommen. Die Us der Mark sind später von Allendorf,nachdem sie alle ihre Güter verkauft, weggezogen oder verkommen.
Die Familie von Hagen, auch Hayn oder Inclaglnö ge-nannt (Wolfs Gesch. v. Heil. S. 33. Urk. X.) lebt noch ausge-breitet auf dem Eichsfeld. Kurt und Hans v. Hain, sowieHeinrich von dem Hayne lebten 1383 in Heiligenstadt. Vondem letztern scheint die adliche Familie dieses Namens abzustammen,die noch jetzt Güterbesitz in Hüpstedt, Rüdigershagen, Dcunaund Vollenborn haben und sich vomHagen nennen, währenddie Andern sich von Hagen schreiben und in Duderstadt undin Hessen wohnen.