Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
19
Einzelbild herunterladen
 

13. Jahrhundert.

19

Herrn des Himmels dienen. Theodcrich trug nemlich jenen Zehn-ten zuWitzcnhuscn von Volquin v. Swalenberg und Adolfvon Waldeck so wie den bei Carmanneöhausen von demErzbischof selbst zu Lehn. Die Lehnherrn erhielten dann die Macht,über die Zehnten weiter zu disponiern und der Erzbischof überließdann beide ohne Zweifel auch dazu berechtigt von den beidenandern Lchnherrn an das wohlthätige Marienkloster. Außerdementschädigte er auch noch Theodorich und dessen Bruder, daßer ihnen zu Lehn verlieh die villa Lestrock, jetzt Eichstruthmit Zugehörung den Zehnten zu Mackenrode und 25 MalterRoggen daselbst; zwei Scheffel Roggen in Mtilretlle, wohl dasheutige Nesselröden bxi Duderstadt und 53Mltr. partim beiCicgenhagen und von den beiden Brüdern zu Lehn übernahmihre Güter in kobrettesllusen 7 Hufen, in Rusteberg 3Hufen, in Uobockenrotlle (Rummerode) 3H Hufen, in 8una-nei-otbs 4 Hufen; von denen die v. H. die Güter zu Eichstruth,Mackenrode und Rusteberg bis zur Ablösung besessen haben,und das Gut zu Rummerode noch besitzen. Das übrige sindausgegangene Wüstungen. Am Ende überweist der Erzbischof jeneZehnten, die gradweise auf ihn übergegangen, im Namen des Herrn,dem Kloster als Eigenthum, und belegt mit ewigem Fluch alle die-jenigen, welche diese Schenkung anzugreifen wagen sollten.

Bei dieser Verhandlung in Hasungcn waren gegenwärtig derAbt dieses Klosters und der des Klosters Ilelinvvorckeskusen(Hclmershauscn) und unter andern Zeugen Uarinannus ackvo-VN tu« <l<z lli^enborssk, des in der Nachbarschaft von Witzen-hauscn liegenden heutigen Schlosses Ziegenberg.

Diese Urkunde hat für das Geschlecht v. Hanstein auch nochdie Merkwürdigkeit, daß der Namen IIan st ein darin zuerst alsGeschlcchtsnamen vorkommt. Der Bruder Theoderichs, Wicedomvon Rusteberg wird als Uoitllenrious äe llanenstenn, kraterejus aufgeführt, indem er diesen Namen von der damals erzbischöf-lichen Burg Hanstein bezog, wo er und seine Verwandten wahr-scheinlich schon Burgmannen waren. (S. 48. Ir. Th.).

2*