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und Rottenfelß abgelebt han weiter zu beschließen, und zn vollfüh-ren, wie nachfolget: Zuerst so haben Wir auß sonderlichen Gnaden,und redlichen Vrsachen äigener Bcwegnnß dem ehegemelten Graff Lud-wig, und asten seinen Erben die Graffschafst Löwenstein mit allenHerrlichkeiten, Oberkeiten, Kogalien, Forsten, Wildt-Pabne, hohen,und Niederen Gerichten, Fischcreyen, Wässern, und ncmblich mit allerihrer Ein- und Zngehvrdte, nichts anßgenommen, noch hindangesetzt,gegeben, die auch dc? gemclt Graff Ludwig, und seine Erben also ha-ben, sich der gebrauchen, nndt genießen, nndt sich ein Graff vonLöwenstein schreiben, nndt das Wappen führen, und in allweegdamit handtlen, alß mit dem seinen aigenen, und wollen ihne darinnmit gnugsamer Verschreibung, Versichern, und Versorgen, und wasBriefs Wir hätten, die Graffschafft Löwenstein berührend, Jhme zu sei-nen Handten geben. Wir wollen ihme auch alß einen Graffen vonLöwen stein Schreiben, und ihn dafür halten, und vor Unsern Hof-gesind öffentlich vcrkündten, daß Wir Graff Ludwigen, olp einenEhelichen Sohn Vnsers lieben Vettern") HertzogFriederichs von Bayern seeliger gedächrnnsz dieGraffschafft Löwenstein geben haben, nach Ludt der Briefs darüber, sa-gende, also daß Er nun hinführo Graff zu Löwenstein scpn, geheissen,und genannt werden, und daß Vnfer meynnng sie, also Graffen ge-heißen, genannt, und dafür gehalten sollen werden. Ilem vf das istberedt, daß der Edel Vnser lieber getreuer Hugk Graff zn Montfortund Rottenfelß Graff Ludwigen von Löwenstein sein obgenannt Ehe-lich Tochter Fräulein Elisabeth Graffin zn Montfort zc. zn der heiligenEhe geben soll, und darzu zwey Tausend Gulden Haubtguths, und da-von hundert gülden gelds zu Ehesteuer, und Heyrathguth, und Ihne
1) Das Wort «alß» ist ausgelassen in dem Abdruck in der anzef. «Wi-derlegung» zc., S- 121, Zeile l.
2) Seinen Oheim und AdoptivVater, den Kurfürsten Friedrich den Steg-reiche», nennt Kurfürst Philipp seinen «lieben Herrn und Vatter», inder Urkunde vom 22. Jänner 1476 (in der angef. «Widerlegung» >c.,S. 97), und seinen «lieben Vetter und Vatter» in der Urkunde vom28- December (476 (bei Kremer, Urkuudenbuch, S. 616)-