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dein Kurfürstenthum derPfaltz zusteen und zugehörig sink,alle die wtle (so lang als) Herzog Philips und sinelich Sone die Pfaltzgraven by Ryne und Kurfürsten wer-den in leben sin".
Diese aufschiebende Beschränkung konnte jedoch nickthindern, dasi dein kurfürstlichen Sohn Ludwig und seinenNachkommen einstweilen, bis zu dein Eintritt der in der soeben erwähnten Urkunde ihnen vorbehaltenen Nachfolge in dein„Kurfürstenthum der Pfalz", andere als auf dieses „Kur-fürstemhum" sich beziehende Titel und Ehrenbezeichnungenbeigelegt worden, welche theils seine hohe eheliche Abkunft(z. B. Titel und Wappen von Bayern) und den durch die-selbe begründeten Herrenftand, theils sein reichsständisches undreichsherrschaftliches Besitzthum bezeichneten.
Schon bei Ludwigs Taufe zeigte sich ein Merkmal seinerehelichen Geburt. Zu Gevatter stand eine Dame vomböchsten Rang, die Tochter des letzverstorbenen Kurfürstenvon der Pfalz, vermählte Erzherzogin von Oestreich, die beieinem unehelichen Sohn auch eines Kurfürsten und Pfalzgrafen,gewiß zu Gevatter eben so wenig würde gebeten worden alsgestanden seyn. Ludwigs Taufpathin war die ErzherzoginMathilde, seines Vaters Nichte und dessen AdoptivSohnes(des nachherigen Kurfürsten Philipps) Schwester, in zweiterEhe seit l452 vermählt mit dem regierenden ErzherzogAlbrecht VI. von Oestreich (Z. 56).
Noch unmündig und bei des Vaters Lebzeiten, imJänner l476, ward Ludwig selbst von dem Herzog, nachherKurfürsten, Philipp im Canzleistyl ritulirt der „EdleLudwig von Beyern" '). In dem Canzleistyl noch des
1) Urkunde vom 22. Jänner 1476, bei Kremer in dem Urkunden-buch, S. 507, und in der anges. "Widerlegung" ic., S. 98.
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