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hatte er bei Bearbeitung seiner im Jahr 17Z4 erschienenenGeschichte des Hochstiftcs Worms, das Archiv dieses mit dempfalzgräflichcn Hause vielfach in Beziehung gestandenen Hoch-stiftes, Gelegenheit gehabt, dasselbe zu seinen Forschungen überdie Geschichte jenes Hauses zu benutzen. Daß Schannat sichüber die Gründe seiner Angabe der Vermählung Friedrichs desSiegreichen erklären sollte, war nicht zu erwarten in einen,Werk, welches, auf 147 Octav-Seiten die Geschichte desHauses Pfalz umfassend, nur die Resultate seiner Forschungenliefern sollte.
Cosmus Colini, kurpfälzischer geheimer Secrerär undGe schichtschreiber zu Mannheim berichtet: „jA-estm-ie epor,8auiio Uai'timilaii'e sie 1a Louastv af,sw1ee Llaiie sie kvltin-AMI clout il mit clmix lÜL" '). In der Vorrede seines Ge-schichtwcrkes, gibt derselbe die Versicherung: " ssa vmate etune exactitucle seru^uleuse out ete mes Premiers svi„8".
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K r e m e r.
Der kurfürstliche Historiograph Kremer, der aus derHauptfundgrube für seine Geschichte Friedrichs des Siegreichen,
von Bayern als Kriegsbeute sich zueignete und zum größten Theil demPapst GregorXV. schenkte, der sie zu Rom im Vatican aufstellen ließ,gingen auch "viele pfälzische Urkunden verloren». (F. I.Metzger's) Knhrpsälzischer Geschichtskalender, S, ,06 f. Wahr-scheinlich gehörten diese Urkunden zn den Quellen, aus welchenSchannat seine "seltenen und kostbaren Entdeckungen» für diepfälzische Geschichte schöpfte. Nur ein verhältnißmäsig kleinerTheil jener berühmten Bibliothek, kam im I. 18 t 6 nach Heidel-berg zurück.
t) Uroäs cke l'läsuüre iln u.iüitnnit ist, Uliin; par Nr. LvlinisViiniest»! et l.eip^!» 1768. 8.), p.. 66. Die oben gemeldete»Amttitel des Verfassers, sind ihm beigelegt in Mensel's ge-lehrtem Tentschland, Bd. I (t733), 230.