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Nach Hachenberg's Amtverhälrniß und der seinen literä-rischen Leistungen hervor leuchtenden Neigung zur Geschichte,könnte man muthmassen, oder vielmehr erwarten, derselbe werdein einein Werke, worin er blos die Geschichte Friedrichs desSiegreichen sich zur Aufgabe gestellt hatte, der gewiß nichtunwichtigen Frage von der Art der Verbindung seines Heldenmir Clara, eigene Nachforschungen in dem pfalzgräflichen Ar-chiv gewidmet haben '). Doch, davon findet sich keine Spur.Eher vom Gegentheil; denn unwahr meldet er, Friedrich habeeidlich sich verpflichtet zu dem Cölibat, oder daß er sichnicht standesgleich und vornehm vermählen wolle.Die feierlichen Urkunden in dem kurpfälzischen Archiv, derenwesentlicher Inhalt oben (Z. 6 und 7) gemeldet wird, hättenihn belehrt, daß weder zu dem Cölibat eine eidliche Verpflich-tung geschehen, noch (disjunctiv) eine standesungleiche undnicht vornehme Vermählung vorbehalten worden sey. NurHachenberg's Privatmeinung leuchtet aus der Erzählung her-vor; diese, daß Friedrich, mit Vermeidung des ungern gesehe-nen Namens Ehe, mit Clara in ehe artige Verbindung ge-treten sey; ob und wann in Gegenwart eines Priesters, seyihm (dem Referenten) unbewußt. So viel geht indeß ausseiner Darstellung hervor, er wußte keinen Beweisgrund, daßeine eheartige Verbindung nicht bestanden habe, daß einesolche sogleich im Beginn des Beisammenseyns nicht festgestelltworden, und daß eine solche in Gegenwart eines Priesters
malienxi et 8p>ieon8> praexnlibnx illam zvilenni xiln moclo <Ie-sj)o>i5!>uerU (Horl^tor 8temmat. Lomit. T,oon8t. Z.)
t) Zwar schrieb -Hachenbcrg, wie er in der Vorrede meldet, seineGeschichte Friedrichs schon in der ersten Zeit seines Ansenthaltcsin der Pfalz: allein da er dieselbe nngedrnckt bis an seinen Todliegen ließ, so hätte er das spätere Ergebniß späterer Nachfor-schungen in dem kurpfälzischcn Archio in der Handschrift leichtnachtragen können.