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Annalen gemeldet hatte, berichtet er nunmehr, wie folgt:Friedrich habe keine Gemahlin genommen, damit dasLand nicht abermal getheilt werde; doch habe derselbe mireinen: gewissen adelichen Frauenzimmer einen Sohn, NamensLudwig, der jetzt (Tritheim starb 1516, Ludwig 1524) Grafzu Löwenstein sey, erzeugt, dessen Mutter derselbe, dein Ver-nehmen nach, vor seinem Ableben im Angesicht derKirche zur Gemahlin genommen habe '). Gewiß nichtohne Vorbedacht setzt Tritheim hinzu „im Angesicht der Kirche"(in käme Lcalcsme), das heißt, mittelst pricsterlichcrTrauung; denn, des Rechtes der römisch-katholischen Kirchekundig, war ihm wohl bewußt, daß eine canonisch-rechtsgülrigeEhe zwischen den nunmehr priesterlich Getrauten auch, wieunten gezeigt werden soll, ohne solche Trauung früher schonhabe bestehen können, und daß in solchem Fall die späterhinzugekvmmene kirchliche Einsegnung nur eine Bekräftigungdes an sich schon gültigen Ehebündnisses gewesen sey.
In denselben Hirsauer Annalen meldet Tritheim bei demTodesjahr Ludwigs IV. 1449, dieser Kurfürst habe bei seinemAbleben seinen eingebohrnen Sohn Philipp, seine Gemahlinund das Land, seinem Bruder, der keine Gemahlin ge-habt, empfohlen 2). Endlich schreibt Tritheim in den gedachten
1 ) " Lujns slmüovici IV. eleetoi'is) ü.itei , secnncioAenitus I.nüo-viel Itiittzlttl, IViüei'ieus non üuxit nxoiem, ue ^rinelp.itns ile-le.itnr üivisio; genuit tamen ex noüili «smiwim toemimi tilinm,nomine Imüovieum c^ui iiodie Lomes est in Leüenstein, cujosmattem, M terunt, ^iinisc^min moriretni-, in t.ieie Vocle-s!»e cluxit uxorem^i. Vritiiemius, !n nmiliiiü. Iliis-iii-Aions. »<I nnn. snüit. Non.isteiio 8t. L:,IIi tögo. toi.)
>>. 3g7. Atich in Frehcr's reinm -zeim,'m!ei>i'.-8cichztoi'. seüit.!> N. <i. 8tlUV. ^Vl ^SNt. 17^7. toi), ^1. Zs3.
" Noi'itmns üilteoi I.nüovietis i^se ^ i inc«^is Lio isti^nismos, iiiim»sinn» memoriltom oiii^eiutom t'ioii^^oin, uxviein <^iu<^>e IVI-o-A-motiinm, et omnem ^lioei^utum snum ^iderieo tixaii soo