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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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Annaliften aus der Gleichzeit, selbst aus der nahen und fernenFolgezeit.

Doch, am Ende konnte, wie wir unten (ZZ. 44 u. 45)sehen werden, Kurfürst Philipp selbst nicht umhin, dasEhebündniß seines Oheims und AdoptivVaters mir Clarazweimal, in fast zwanzigjähriger Zwischenzeit vom ersten- biszum zweitenmal, urkundlich anzuerkennen. Aber auch diesezweifache Anerkennung lag Jahrhunderte lang in Archivenvergraben; die erste zwei, die andere über drei Jahrhunderte.

§. 56.

2) Berichte vo» Geschichtschreibern.

Matthias K emnatcnsis>

Vernehmen wir zuerst die Berichte von Geschichtschreibern,dann die verschiedenen Meinungen von andern Schriftstellern.

Matthias Kemnatensis, gebürtig aus Kemnat inder Oberpfalz, hat zwei Beschreibungen der Geschichte Friedrichsdes Siegreichen hinterlassen, beide in teutscher Sprache, einekurzgefaßte und eine ausführliche. Der Verfasser, wie schonerwähnt, einer von Friedrichs Jugendlehrern, war Professorder Dichtkunst zu Heidelberg und zugleich Friedrichs Hofcaplan,in welcher Eigenschaft er diesen auf seinen Feldzügen begleitete ').Die erste Beschreibung ist seit 178l gedruckt ^), die andere.

1) Krcmer, in der Vorrede zu seiner Geschichte Friedrichs I.,S. 1 f.

2) Unter dem Titel: "Beschreibung etlicher Paltzgraff FriderichsChurfürsten etc. des Ersten fnrnemmcn Thatten. Angefangen JnnAnno 1452 bis uff das 1471. Jar. Gedruckt nach einer Hand-schrift aus der Bibliothek des Canzlers Joh. Peter v. Ludewigzu Halle, in 1?. (l. ck. Viscbcii novissima scriptorum ac MV-numentorum rernm Lwrmanicarum collectiv, l'.irt. I. sblalae«78,. ff.) si. «36. Diese Beschreibung ist anonym, aber beiVerglcichnng mit der ausführlicheren, erkennt man Matthiasals den Verfasser. Man s. Fischer's Vorrede, S. IV.