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Minelalrers in sittlich und politisch geregelten; es war dieZeit, wo der grosse Scheidungsprozeß begann, für Verbesserungder politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Zustände derTeutschen Nation, die Zeit des beginnenden Kampfes zwischenFinsterniß und Licht. Durch Thaten, Handlungs- und Regie-rungsweise beförderte er wesentlich die Gründung des allge-meinen Landfriedens und eines beständigen Reichsgerichts, desReichskammergerichts, hiedurch zugleich den Uebergang Teutsch-lands aus anarchischem Zustand in gesetzlich geordneten. Ohneeinen rath- und thatkräftigen Fürsten, wie Friedrich, ohneseinen überall siegreichen Kampf gegen die polirisch und kirchlichwiderstrebenden Elemente, wäre Teutschlands äussere undinnere Cultur vielleicht um ein volles Jahrhundert zurück-geblieben.
Wie ein Heros stand Friedrich, im Frieden wie imKrieg, unter den Fürsten und den andern Zeitgenossen. Waswäre aus der Pfalz und ihrem Regentenhause, in jenengefahrvollen und beschwerlichen Zeitläuften geworden, ohneden Scharfblick, die hohe That- und Willenskraft, die Re-gierungsweisheit, den starken überall schützenden, vertheidigenden,Furcht und Achtung gebietenden Arm dieses Mannes amRuder des Staates ')? Vergleiche man den Umfang undden Zustand des pfälzischen Kurstaates, wie Friedrich ihnantraf und wie Er ihn hinterließ.
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