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in Person von demselben aufs neue Belehnung mir den ihmgebliebenen kurpfälzischen Lehen, und entsagt der vom Kaiserihm verliehenen Landvogrei im Elsaß. Die Rheingrafen, derGraf von Nassau, die Grafen Friedrich von Bitsch undWirich von Oberstein wurden als helfende Theile in denFrieden eingeschlossen, und der Stadt Weisenburg ward aufvierzehn Tage Bedenkzeit gelassen, dein Frieden beizutretcn.Als Nachspiel des Friedens, zerstörte der Kurfürst noch ver-schiedene Raubschlösser
So endete glorreich für Friedrich auch dieser Krieg.Begonnen und angezettelt aus der Ferne hatte auch diesen,in seinem Groll der machtlose Kaiser. Wiederum überwunden,schloß abermal ohne Ihn den Frieden sein Feldhauprmann,mir der bittersten Reue bei erlittenem eigenen Verlust. Fürfremde Zwecke ehrsüchtig und demüthig sich als Mittel hingebendwider den eigenen Stammverwandren und Lehnherrn, diebeschworne Pflichttreue dem persönlichen Haß und der Eitelkeitleichtsinnig opfernd, harre der Hauptmann für eigene Schuldnicht weniger als für fremde zu büßen. Es war diesesKaisers letzter Krieg wider den Helden des Jahrhunderts,den formn Niemand mehr anzugreifen wagte
1) Wundt, allgcm. pfälz. Landesgeschichte, S. 90. Kremer,S. 428 u. 47Z, Note t.
2) Häberlin, S. 6Z9 — 647 u. S. 676 -680. Kremer,S. 42t—475. Vergl. auch oben, Z, 9. — Von des KaisersFurcht vor dem Kurfürsten, in dem (Aug. 1474) wider denHerzog von Burgund beschlossenen Rcichskrieg, und den deßhalbmit ihm verabredeten friedlichen Maasregeln, oben Z. 11, gegendas Ende.