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Uebt er die Rechte der Gesandschaften und der Staatsverträge, insbesondere
der Bündnisse.
In reichem Maas, aus Anlast der Zeitverhältnisse, übteKurfürst Friedrich in eigenein Namen die Rechte der Gesand-schasten, der Staatsverträge, insbesondere der Bündnisse, desKriegs und des Friedens.
Vielfach schickte er in eigenem Namen Gesandte, an denKaiser, auf Reichstage und Kurfürstentage, auf reichsständischeConventc und an einzelne Reichsstände, auch an den Königvon Frankreich
Schutzeinungen oder Bündnisse sah Friedrich schon alsRegierungsvenveser (1451) zu schliessen sich genöthigt, mitden Reichsstädten Speier und Wimpfen, den: PfalzgrafenLudwig dem Schwarzen von Zweibrücken und Veldenz, demFürstbischof von Wirzburg, den Reichsstädten Ulm, Reutlingcn,Weil, Kempren, Giengen und Aalen, und den Herzogen vonBayern, Albrecht und Ludwig H. Sodann in eigenem Na-men, als regierender Pfalzgraf und Kurfürst: 1452 mit denfünf fränkischen Reichsstädten, mit der Reichsstadt Weisenburgim Nordgau, dem Herzog Siegmund von Oestreich, demKurfürsten von Trier, dem Fürstbischof von Speier H; 1453mit dem König Reinhard von Sicilien, Herzog von Lothrin-gen, erneuert 1471 H; 1453 mit dem König von Frank-
4) Krem er, Urknndenbuch, 78.
2) Kremer, Geschichte :c., S. 37. Häberlin a. c>. O., Bd. VI,S. 257 f.
3) Kremer, S. 46. Häberlin, S. 259.
4) Kremcr, S. 55 u. 474; Urkundenbnch, S. 79 n. 447 f.