in der Züricher Wappenrolle (Tafel I. und II), sowie bei Virg. Solis: ,,des Römischen Kunigs LrbländischeWappen".
Wem. C. I, 41. hat nur den Balkenschild und den Helm mit Pfauenschweif. Dagegen bringtWolffb. C. 63. einen zusammengesetzten Schild mit umstellten 13 Helmen.
Als Wahlspruch des Österreichischen Wappens — (oder des Ordens vom goldnen Vliess?) — hatGrünenberg angegeben: ,,pur Weri disre!", welches an Rudolph IV „hoc est verum" erinnert. Die Bur-gundische Devise des goldnen Vliesses war anfangs: „Autre n'aurayl", dann „Je l'ay empris!" die heutige inÖsterreich „Pretium laborum non vile".
Lief. 3. XLVb.
1) Die Herczogen von Bairn
„den Helm füren die Herczogen zu München".
Ziir. WR. Baiern, 18. Wem. C. I, 12—13. Wolffb. C. 61.
2) Herczog von Brunschwig grauff zu Lunemburg.
Zür. WR. 84. Wem. C. I, 25. Wolffb. C. 62b.
Bei Virg. Solis „die IIII Seulen (des Rom. Reichs) oder Herczoge".
Baier. Braunschweigk. Schwaben. Lutringen.
Lief. 5. XLVIb.
I) Herczog von Gyenare.
Guienne) ein Theil von Aquitanien, wurde vom Könige Ludwig IX v. Frankreich, als ein Herzog-thum, an seinen Bruder Carl gegeben. Derselbe starb aber 1471 unbeerbt.
2) Herczog von Dalanczon.
(Alengon) so hiess Johann Pair von Frankreich, der in der Schlacht von Azincourt 1415 blieb,dessen Sohn Jean II geb. 1409, Ritter des goldnen Vliesses, f 1476. Rene Graf von Perche f 1492 warsein Erbe, mit dessen Sohn Carl IV starb 1525 das Geschlecht aus.
Lief. 4. XLVII b.
Der Herczog - von Gftlch vnd zuo Berg,Grauffe zuo Raffenspurg.
Im Hauptschilde Jülich und Berg geviertet, als Mittelschild Ravensberg aufgelegt, dazu die Helmevon Jülich und Berg, das war das Wappen Gerhard V Herzogs von Jülich und Berg (J- 1480), welchem hierin Anbetracht der Erbansprüche Gerhards das Wappen der Grafschaft Geldern, wie ein Allianz-Wappen linkszur Seite gestellt worden ist. Der von Gerhard 1445» zur Erinnerung an den Hubertustag 1444, an welchemer seinen Vetter und Erbfeind Arnolf von Egmont, Herzog von Geldern bei Ravensberg besiegt hatte,gestiftete Hubertusorden, die Ritterbrüderschaft vom Home, hängt an einer Kette um den Hauptschild.Von der heutigen Devise „in trau vast" des von Johann Wilhelm Kurfürsten von der Pfalz i. J. 1709 er_neuerten Ordens, ist auf Griinenberg's Zeichnung Nichts zu entdecken; dagegen erscheint deutlich der Name„Wind" d. h. der Turniergesellschaft, welcher Herzog Gerhard V sich angeschlossen hatte.
Conc. B. „von dem durchleuchtigen herczogen lierr adolfen von dem berg". 175b unc ' » von demHerczog Reinhard von geller und Graff zu Gülch" 177 b.
Wem. C. I, 30,37. Wolffb. C. 75. und 75 a.
Lief. 6. XLVIII.
1) Herczog von Schlowik Inn Dennmark Her zu Stromoren,
(Schleswig — Stormarn).
Conc. B. 177b „Schlevit". Virg. Solis „Schlevit" unter den „Herczogen". Wem. C. I. 11,a.2) Herczog von Schlewik Grauff zu Holcstein,
(Schleswig-Holstein).
Conc. B. 176. „Schlewit". Wem. C. I. 33. Wolffb. C. 64a.
Siebm. I. 7. Herzog von Holstein.