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2 (1855) Geschichte
Entstehung
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In dem Ehcvcrtrag zwischen Christian Ulrich und der Maria Katharina vonBeulwitz vom 24 Nov. 4729 hat das beigedruckte Wappen im Schilde drei Sturm-hauben mit Bändern nnd nnr der Mann eine Mütze; jedenfalls eine Fassung, inder die älteste Form — drei Eiscnhütc in Kesselform — gewahrt ist und doch diespätere, aber immer nur wenig jüngere und traditionell gerechtfertigte Zuthat — derOrientale, wenn es nun einmal ein solcher sein soll — in geeignetester Gestalt —mit der orientalischen Mütze — beibehalten ist. Nur ist diese Form des Ganzenfrüher nie in Gebrauch gewesen!

Ein spateres Siegel, von Vnnn Rosine von Xesselstutst vom 8. August1737 zu Lindencreutz abgedrückt, hat im Schilde drei Kessel (wie ViA. III.) und aufdem Helme drei Straußenfedern; um das Sieget steht II E. v. IvII. Ihr Vaterwar Hans Georg von Kcsselhuth auf Hcdcrslcben, geb. den 6. August 1638 nndso hat sie vermuthlich ihres Vaters Siegel gebraucht und die Umschrift soll beißen://uns 6?eorK von Ilessolllnt// oder Hut.

Vom Jahre 176» finden wir ein Kctclhodtisches Wappen mit dem Orden äeIn liäelitü et constnnee; das Band dieses Ordens umgibt das Wappenschild,welches von 2 Männern gehalten wird; auf dem Schilde steht nnr die Freiherru-krone; das Schild, sowie die beiden Männer haben Mützen.

Wir haben hiermit durchaus nicht alle in unserm Besitze befindlichen oder unszugänglichen Wappen und Siegclabdrücke mitgetheilt, noch mittheilen wollen, dadie übrigen, wenn auch oft interessant und schön, doch mehr oder weniger Ent-artungen sind.

Außer diesen Familiensiegeln findet sich das Kctelhodtische Wappen noch oft vor:in der Kirche zu Kirchwchrcn, in der Ordens- und Ritterkirche St. Georgen amSee, in Hessen-Kassel ane Mausoleum, in Nndolstadt, Lichstcdt n. s. w.

IllK. IV. und V. sind die Wappen, welche die Freiherren von Kctelhodt gegen-wärtig führen. Da die drei Mützen in denselben von der ursprünglichen Form desredenden Wappens abweichen und somit ein historisch untreues Wappen geben,so lassen wir

ViA. VI. eine Zeichnung unseres Wappens folgen in ursprünglicher nnd reinsterForm nnd würden uns sehr steilen, wenn es von den Familen von Kctelhodt mitBeifall wieder ans- und angenommen würde. Auch Archivar lösest ist in der Hauptsachedieser Ansicht, indem er bemerkt: „Das Schildzeichcn des Kctclhodtschen Wappens sinddrei Kessel als Hüte dargestellt, was unbezweisclt aus dem Originalsiegel von 13V2 her-vorgeht. Gegen die Wiederaufnahme dieser Kesselhüte läßt sich Nichts einwenden,um so weniger, da die drei Mützen ohne Zweifel nur Ausgeburten sind. Ich finde