Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
261
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Urkunden zeigt. 1334 kamen auch Meienbnrg und Freiensteinals Brandcnburgisches Lehn wiedcrkäuflich an Mecklenburg,und Kyritz und Pritzwalk befanden sich 1339 im Pfandbesitzder Herren Wer l e — Güstrow, wurden aber dann vom Mark-graf Ludwig eingelöst (s).

Nun endlich Schloß Stavenow betreffend, das durch ge-meinschaftliche Besitzverhältnisse uns vielleicht am nächsten steht,so gelobte noch 1334 Henning von Stavenow dem Mark-grafen, sich nicht auszusöhnen mit dem Wendischen Herrn, son-dern mit seiner Beste bei dem Markgrafen treu zu Verbleiben.1337 nahm Ludwig die Brüder Henning und Johannvon Stavenow noch besonders in seine Dienste gegen 2VMark Silbers jährlich, wofür sie ihm in Vereitschaft sitzen undihr Schloß offen halten mußten, er ihnen auch Verzeihung ge-währte für allen Schaden, den sie durch Raub und Branddem Lande zugefügt hatten. 1345 erhielt Johann von Sta-venow und seine Vettern eine ähnliche Verzeihung, auch zeigtsich der Markgraf hier als Herr durch einzelne Verleihungenaus Stavenow. Mit dem Jahre 1354 treten jedoch Ansprücheder Grafen Schwerin an Stavenow hervor. Es muß den-selben später als brandcnburgisches Lehn zugesprochen sein, undkam von diesen an die Herzöge von Mecklenburg, die es nochlange als Lehn besessen haben, und selbst bis in die neuesteZeit Ansprüche daran erhoben; es wurde gleichfalls zur Vogte:Grabow gerechnet. Auch die Herrschaft Putlitz wurde eineZeit lang als ein Lehn von Mecklenburg betrachtet (»). Sohatte Markgraf Ludwig seine Herrschaft geordnet, wenngleich mit großen Opfern.

In dem ersten selbstständigen Regierungsjahr dieses Mark-grafen treten die Winterfelde in seinen Landen auf. Inden Urkunden dieser Gegend aus der Askanischen Herrscherzcitfinden wir unfern Namen nicht, ebenso nicht in den Urkundender Grafen Schwerin und Dannenberg ans derselben