CaMet.
Die alt-ukermärkische Linie.
(siehe Tafel Ii.)
8 1. Auch diese Linie, die wir bis zu ihrem Aus-sterben zu Anfang des IL. Jahrhunderts auf ihren Stamm-sitzen Arcndsee und Schöncrmark mit Zubehör im PrenzlauerKreise der Ukcrmark treffen, haben wir mit allem Fug als eineAbzweigung des vor-pommcrschen Stammes zu betrachten, undin hier schon bekannten Personen die Ahnherren dieser zu er-kennen. Wir müssen, um der behaupteten Stamnwcrwandschaftuns klar zu werden, uns zunächst dessen erinnern, was bei demRitter Henning von Winterfeld I. Abschnitt II. Capitel§ 9 bereits gesagt ist: daß nämlich allem Vermnthen nachbei seinem balv nach 1328 erfolgten Tode dennoch seine Nach-kommen, bei dem Verlust oder Verfall der väterlichen Schlösseranfänglich in ihrem Hcimathlande, dem Gebiet der Herzögevon Pommern-Stettin, verblieben sind; dann aber ans Grün-den und Veranlassungen, ans die wir bereits hingewiesen ha-ben, und denen wir später noch einige hinzufügen werden,nach der unter Hoheit des Markgrafen Ludwig stehendenUkermark übersiedelten. Henning stand bei allen den vielenZerwürfnissen der Vasallen mit den Landesherren, die so man-chen nnsers Geschlechtes in fremde Lande getrieben habenmögen, mit seinem Herzoge Otto I., und trotz dem, daß erim offenen Kampfe ihm gegenüber getreten war, dennochnach seiner Versöhnung im besten Einverständniß, so daß die