Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
235
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Sein Sohn war vielleichtConrad H 7.

§ 6. Nicolaus, Abt des Klosters zu Bclbuck (Bel-bog), seines Namens der zweite. Für einen Bruder desClauS möchten wir ihn nicht halten, vielleicht waren beiderBäter Brüder. Ein Theil von Wintershagcn war an dasKloster gekommen, auf bis zetzt unbekannte Weise, vielleichtschon durch seinen Vaier, der seinem Sohne die Wege bahnte.Dieser Anthcil von Winteröhagen kam 15l)v an die vonRamel zu Weitenhagen und erst später wieder an die Win-terfeld zurück. Nico laus war ein kriegserfahrener Mann,denn die Meisterschaft im Kriege und die Fähigkeit, das Regi-ment zu führen, berechtigte mehr und führte sicherer zur Stel-lung eines Abtes, als das langjährige Leben als Klostergeist-licher, und gerade bei Belbnck, das in alle Fehden der Städteund des Adels verwickelt war. Dies Kloster vom Orden derPraemonstratenscr von Casimir ik. und Boguslav ii. un-weit Treptow, der Reihe nach als das dritte gestiftet, nanntesich auch (lnst-'iim 8. I'elri et Pauli und seine Aebtc warendie streitbarsten, ihr Siegel stellte einen Gewappneten mitSpieß und Schild dar, hatte frühzeitig zu großem Neichthnmegelangt auch eine bedeutende Lehnsmannschaft in seinem Ge-folge. Die Aebte der 8 Haupt-Klöster in Pommern, von denenBclbuck und Kolbaz als die bedeutendsten erscheinen, warenzwar in gewisser Beziehung abhängig vom Bischöfe, dem sieauch geringe Abgaben gewähren mußten, indessen hatten siedoch das Vorrecht des Bischöflichen Hirtenstabes im kirchlichenPompe so wie im Siegel sich zu bedienen, schloffen auch häu-fig sclbstständig Krieg und Frieden. Wie bedeutend ein solchesKloster war, bezeugt ein Verzcichniß des Personals von Bel-bnck von 1328, es bestand dasselbe aus dem Abt, dem Prior,dem Subprior, dem Probst im Nonnen-Kloster zu Treptow undder Stadt Stolp, dem Circator, dem CellariuS, 7 Plebancn, dem