Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
219
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cinc Abfindung der weiblichen Erben, deren noch später einigeaus dieser Linie bekannt werden.

Einigen Aufschluß, wenn auch nicht genau in Bezug aufdie Zeit, doch über die Art des TodeS HauS von Winter-feld'S giebt ein Fragment einer Zeugen-Ansnahme in platt-deutscher Sprache in der Klage Valentin von Wi Mer-feld'ö gegen Otto von Blankenburg wegen Tödtung sei-nes Bruders vor den Schoppen nnd Richtern zu Preuzlau.Aus den Antworten von 9 sich mehrfach widersprechenden Zeu-gen, die sämmtlich der Angabe ihres Alters noch beifüge»!„nicht im Banne" geht zunächst hervor: daß H anS von Win-terfell?, Otto von Blankenburg, Martin Holtzen-do rff und Hans und Balzar Bovtel, meist jüngereLeute, sich zu Preuzlau im Hause des Meister PaschenKrewitz versammelt hatten, und ihre Pferde außerhalb ge-lassen, vcrmnthlich zum geselligen Vergnügen, und nach dama-liger Weise vereint zu einem Trinkgelage. Es wird angeführt,daß Hans Boytel und Otto vouBlankcnb u r g und mitihnen Martin Holtzendorff oben im Streit begriffen, nunaber herunter gekommen wären, unten sei der Streit heftigergeworden nud Otto Blankenburg habe nach eineinSchwcinespieß gegriffen, ohne zunächst zu wissen in welcherAbsicht; Martin H o l tz e nd o r f f habe dem Blankenburgden Schweincspieß auS der Hand gerissen, doch dieser habeihn wieder zurückgerissen und gesprochen, sie sollten Friedenhalten. Darauf wäre HanS von Winterfeld gekommen,hätte dem Blankenburg den Spieß begriffen und gespro-chen, er solle sich zufrieden geben, eS wäre noch kein großerSchade geschehen. Otto Blaukenburg habe ihm jedochgeantwortet, er solle den Spieß ihm nur lassen, er würde sichda wohl mit halten, wie es einem Adlichen zukommt; hierbeihabe, wie der Zeuge Balzar Boytel angiebt, OttoBlankenburg seinen Stoßdegcn herausgezogen, wodurch HauS