Herrn. Zur größeren Vervollständigung pflegten sie bei Ge-richtstagen den näher von dem Gegenstände unterrichteten nndso gewissermaßen betheiligten Adel zuzuziehen. Vor dem Land-vogt und seinem Recht stand der gcsammte Adel, bis frühzeitigschon einzelne bevorzugte Geschlechter von demselben eremirtund dem Hofgericht zugewiesen wurden. Auch unser Geschlechtgehörte zu den Bevorzugten. Unter den genannten Beisitzernfinden wir nur Uckermärksche Mannen, theils auch benachbartmit den Sitzen der Winterfelde, wir können daher auchmit Sicherheit annehmen, daß Hartmann hier seinen Wohn-ort gehabt hat.
Z 7. Eckert Winterfeld, ein Vasall der Uker-mark, lebte 1415. Bekannt durch die Aechtungsnrknnde KönigSigismunds vom 10. Mai 1415 gegen die Herzoge Ottound Casimir von Pommern, die Städte Stettin, Garz nndStraßbnrg nnd viele Vasallen der Ukermark wegen ihres Unge-horsams gegen den Burggrafen Friedrich von Nürnberg.Diese Urkunde beginnt:
„Wir Sigmund von gotes gnaden Römischer Königu. s. w. bekennen nnd thnn kunt offenbar mit diesem Briefallen den die In sehen oder hören lesen, wann der hoch-gcborn Friedrich Burggravn tzn Nürnberg, der Margketzn Brandenburg Obriftcr Verweser, vnser lieber Oheimvnd Förste, vs die Hochgeborncu Otten vnd KasmarHertzogcn tzn Stetin vnd vf die Bürgermeistern, Rcte vndBürgern gcmcinlich vnd snnderlich der Stete tzn Stetintzn Gartz vnd tzn Strasburg Manneöhgeschlcchte vnd übervierzehn Jar alt vnd onch uf Berchtram WcichmeStors Pe-tcrn Tramp Hannsen Elsholte, Rittcre Heinrichen vonHeidebreken, Nulen Lindstcven, Petern Wussowe, Albrechtenvon Blankenburg, Otten vnd Hcrman sine Svene, Hein-richen von Blankenburg, Ertmarn vnd Clausen Nauen,Ryprechten Schenkowc, Didcken Hcnnvgen, vnd Heinrichen