Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
85
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,I»>1 v »<1 sillest I,innen tlnins. Aus demselben Jahre 1318ist eine Urkunde (88) bekannt, darin Herrinann v. Rer-ste de einem Bürger zu Salzwedel im Dorfe WinterfeldeLudere von Reckelingen Hof mit allen Pertinenzien ver-kauft. Unterm 17. Juni 1381 (8S) bekennen Herrmannund HanS de Runstede, daß sie an die Schulen bürgedie Hälfte ihres Hofes zu Winterfeld verkauft haben:„mit «Heilere tuizeliarin^e mit ciem veilien ckeiv lies ki.erlr-ienes iinck mit liein vercien ckois lies KvrieiUes to Winter-kelcie eie." Unter den Zeugen steht Herr Cord bock, Per-ner llio Winterfclde, aber hinter den adlichen Zeugen.Nach dem Landbuch (so) heißt es: „ VV i » i erbe I ck e linketXXXI. »innsos eensiinies — siipremiim jiiliieiiiin perlinetäieti« lie Lulieiislelio snper I parlem vilio, iiiis cke .8cl>ii!ei>-bur^ super gunrtnm pnrtem vilie et Ilerriiiniin«) Uniistecle»super gunrtnm pnrtem vilie." Außer diesen, die das Gerichtbesaßen, befanden sich 1373 noch viele andere Eigcnthümerdort. Aus Obigem ist ersichtlich, daß zu Winterfeld früher sichmehrere Nittersitze befunden haben, wiewohl es jetzt nur ein ge-wöhnliches Banerndorf ist.

Auf die Bedeutsamkeit und das Alter deö Orts ist bereitshingcwiejcn; es läßt sich nun auch die Behauptung aussprechen,daß dort früher anch ein festes Haus oder eine Burg gestandenund daß vielmehr diese den Ngmcn Winterfeld nranfänglichgetragen, der dann auf den früheren slavischen Ort überge-gangen, während jene längst verfallen und vergessen ist. DieEntstehung des Namens Winterfeld in der oben als sehrmöglich vorausgesetzten Weise würde natürlich auch nur Bezughaben auf dicS feste Haus. Riedel sagt: (s»> es läßt sich im12. Jahrhundert von keinem einzigen Adlichen in der Altmarknachweisen, daß er auf einem bloßen Dorfe gewohnt, währenddies im 13. Jahrhundert schon von mehreren bekannt ist; dieseProvinz hatte anfänglich wegen der häufigen Slavcn-Einfälle