Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
84
Einzelbild herunterladen
 

— 8'l —

befanden sich daselbst sehe viele Hünengräber nnd hinter desPredigers HauS eines von sehr großen Steinen, ebenso inMösenthin. Die slavische Bevölkerung war, wenngleich durchdie vielen Kämpfe bedeutend verringert, doch hier nicht gänzlichuntergegangen, sondern durch ihren Uebertritt zum Christenthumgcrmanisirt worden. Es war dies auch um so leichter möglich,da man hier schon alte germanische Sitze vorfand.

Seit frühester Zeit waren zu Winterfcld zwei Lehnschnlzcn-höfc: in einer Auseinandersetzung der v. Schulen bürg alsder Besitzer heißt cS im Jahre 1444 l84): IZeecke Sei, »I-tenliove tu WU n te,-bei ck e mit (4er!ol,te binnen tniis mitalle,' tl,<> beliooe mit lellno iinck mit allem lieclite. lieberden Ursprung solcher Lchnschulzenhöfe ergeben nun zwar dieActen des Lehns-Archives nichts näheres. Nach Riedel (8s)ist jedoch die Veranlassung ihrer Entstehung in der Umgestal-tnng slavischer Dörfer in deutsche mit Beibehaltung slavischerBewohner zu suchen. Diese Umgestaltung wurde gewöhnlich inder Art vorgenommen, daß solche Dörfer öfters mit angrenzen-den, noch unbebauten oder mit Holz bewachsenen Ländern,Männern, die nicht zum Ritterstande gehörten, zu dem Zweckegewissermaßen verkauft wurden, um diese Dörfer nach deutscherArt einzurichten, mit Deutschen zu besetzen, nnd die Feldmarkendurch Ausrottung des angrenzenden Holzes zu erweitern, dannaber nach mehreren Frei-Jahren diese Dörfer in veränderterGestalt wieder zurückzugeben ^8K).

Die bekannten Urkunden nennen den Ort erst 1348 (8?); indiesem Jahre unterm 15. März verkaufen die v. S ch u lenburg ean die elende Gilde zu Salzwedcl „ e»en 11<,l' mit nvee,»Huven in «leine cl a , e to 5V,ntevlelcke, «le (41,pick ancker IiaUven IVisj,ei Koggen t>vee„e Selii'IIing Uiineb. l?e»»ige»iick ver Hunei'e alle .lae tu paeiite unck to Ipnse »nck ene»Uolketeo Hol' «le gbplck aelne Seliilling l.iinel». pennige nnil«e.>jtepm Uuiinie jailitzs IJnses mick alleickvve Ueelil Iiogliest