Gefolge seines Herrn in die neue Hcimath gekommen ist, unddies Veranlassung wurde zu einer späteren Uebcrsicdelung,Nach dem Aussterben der Grafen aus dem Hause Stade1128 erhielt Conrad v. Plötz kau die Markgrafschaft undnach dessen Tode 1132 Albrecht von Balle nstä dt, demdie Geschichte den Zunamen des Bären gegeben hat; beidewaren sächsischen Stammes, und es läßt sich daher auch vonihnen annehmen, daß sie viele aus dem alten Sachsenlandenach sich gezogen haben. Daß wir keine Urkunden hierüberbesitzen, wer darf sich darüber wundern? Wer stellte Urkundenaus im Drange solcher Zeiten, wo ein beständiger Kampf Lebenund Besitz gefährdete; nur das Schwerdt in kräftiger Faust,war das einzig Sichere. Wie manche Urkunde auch, welchedie vorsichtige Geistlichkeit sich ausstellen ließ, mag im Laufeder Zeiten verloren gegangen sein, denn äußerst gering ist dieZahl derer, die aus dieser Zeit auf uns gekommen sind.
Die Frage betreffend: haben d i e W interfeld c ihrenNamen von eine m schon bestchcnden Orte ange -nommen? so wissen wir zwar, daß die Bevölkerung dieserGegend längst dem Hauptbestandtheile nach germanisch war.Die ältesten Urkunden und besonders auch die bei den B ar-te usleben aufgeführte Schenkungsurkunde von 1112 kenntmeist nur deutsch genannte Orte, auch Winterfeld ist un-verkennbar deutsch. Dies gestattet jedoch sehr wohl die Mög-lichkeit einer Beziehung des Wappens zu dem Orts-Namen.Den Wolf allein im Schilde kann man sich denken als dasSinnbild einer bloßen Eigenschaft; aber eine Verbindung mitder Garbe bedeutet schon mehr, weist vielleicht aus ein Ereig-niß hin, und da ist es denn so unwahrscheinlich nicht, daßdasselbe durch den Namen Winterfeld hat einen Ausdruckfinden sollen. Nimmt man an, der Name Winterfeld seientstanden nach der allgemein üblichen Eintheilung der Felderin der Landwirthschaft, so würde sich dies gewiß unglaublich