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1 (1858)
Entstehung
Seite
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Halen. Uni die Zeit wird ein Wedekindns de Wolfen-biittel genannt, der später nicht wieder vorkommt. Da dieAussöhnung der Wolfen büttel mit dem Herzoge alsbalderfolgte, so ist anch nicht unwahrscheinlich, daß die Auswande-rung bald nach 1180 erfolgt ist; in diesem Jahre wurde dieNeichsacht über den Herzog ausgesprochen, und er des größtenTheilS seiner Länder, bis ans seine Erblande Braunschweig undLüneburg, verlustig erklärt. Wir haben bereits gesehen, daßdie hervorragendsten Führer des Geschlechts sich dessen Gegnerdem Kaiser Friedrich I. dem Hohenstaufen zuwandten.

Außer dieser speciellcn Veranlassung, gab es noch allge-meinere Ursachen, weshalb jüngere Söhne die väterlichen Sitzeaufgaben, sie lagen: einmal in alle dem, was über das mi-nisterielle Verhältniß bereits mitgethcilt ist, dann in dem Aben-theuer suchenden Geiste der Zeit. Die Krenzzügc hatten derHauptsache nach aufgehört, die vielen Kriege, welche die Mark-grafen der Nordmark zur Sicherung des Landes mit den be-nachbarten Slaven-Stämmen und zur Bekehrung derselben zuführen hatten, gaben diesem Geiste neue Gelegenheiten. DieMarkgrafschaft war gleichsam als ein offenes Feldlager zu be-trachten, in welches der jüngere Adel zog, um Ehre, Ruhmund Besitz im Kampfe gegen die Ungläubigen zu erwerben.

Die Markgrafen aus dem Hanse der Grafen von Stadewählten zuerst Salzwcdel zu einem festen Sitz. Ein MarkgrafRudolf dieses Stammes, der llöii als Vormund die Re-gierung übernahm, wurde 1112 vom Kaiser, dessen Ungnadeer sich zugezogen hatte, in die Acht erklärt und in Salzwedelbelagert. Es erfolgte jedoch eine Versöhnung und Salzwedel,dessen jetzt zuerst in Urkunden Erwähnung geschieht, hatte dieEhre, den deutschen Kaiser Heinrich V. eine Zeit lang inseinen Mauern zu sehen. Es ist nun nicht unmöglich, daßschon um diese Zeit einer des Stammes derW o Isenbüttel,die wir als kaiserliche Ministeriale kennen gelernt haben, im

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