der Reihe der Zeugen anS den Geistlichen hier vor dem Adelkl II»i' - o ii « IV iII to 1D01ä pI <z 8 bite r." Der Pres-byter stand unter den Geistlichen zwischen dem Bischöfe unddem Diaconus, bekleidete also daher einen höheren Rang, gehörtealso dem Adel an, weil ans diesem nur in früherer Zeit solcheStellen besetzt wurden. Auch die Pfarren wurden häufig durchAdlichc auö den besten Familien besetzt, wie wir z. B. einenJoachim Molt zahn 1115 als Pfarrer zu Barth kennenlerne», dessen Nachfolger Bernhard Mvltzahn wurde, derzuvor der Kirche zu Kentz vorgestanden hatte (78). Mit Sicher-heit könneil wir daher Henricus Winter seid nnscrm Ge-schlcchte zurechnen, wie dies auch bereits durch Wohlbrückin seinen handschriftlichen Notizen geschehen ist, und dies um-somchr, da wir ihn gerade in der Gegend von Salzwedeltreffen, woraus wiederum rückschlicßcnd eine Bestätigung fürdie älteste Heimath sich crgiebt.
Auch die Winterselde haben, wie alle Glieder jenergroßen Sippschaft, wie wir bereits gesehen, bald den Wolfmit einer oder auch mit 2 Garben, balo ohne dieselbegeführt.
§ 18. Die von v. Ledebur hier nach Riedels?»)als zur großen Genossenschast gehörig herangezogene Familiev. Lobek, die nach der sogenannten Winterfeldsburg ihrenNamen geführt haben soll, und um deshalb ein Zweig derWinterfelde gewesen sei, kann Verfasser als dahin gehörig nichterachten. Die in der Urkunde von 1114 gebrauchten Warte:„sind wir geflohen auf Lobeke Winterfeld'sburg"ohne alle Jnterpnnction sind nicht so zu deuten, daß der Namedieser Burg Lobeke geheißen, sondern es war dies vielmehr,wenngleich ungewöhnlich, ein Vorname des Besitzers; da einessolchen in einer Urkunde von 1178 als verstorben dort Erwäh-nung geschieht. Die in Meklenburg längst ausgestorbene Fa-milie v. Lobek führte einen Hirsch in ihrem Wappen, gehörte