Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
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gcne Dorf Winter feld, in welchem wir den Stamm-Sitznnd den Namensgrund eines anderen uns bekannten Ge-schlechts anzuerkennen haben, das durch sein Wappen, denüber eine Garbe springenden Wolf und durch die Wahr-nehmung als zu dieser Gruppe gehörig sich bewährt, daßzunächst die Priegnitz nnd so weiter schreitend Mecklenburg,die Uckermark und Pommern, in welchen Landschaften wirsie vorzugsweise begütert finden, zu der Altmark in solchemUebersiedelungsverhältniß sieben, daß der Adel der Provinzin jenen sich wiederholt. Schon frühere Forscher sahen sich,es scheint, weil es ihnen entgangen war, daß in den Ge-genden, wo wir die Winterfelde zum ersten Male ur-kundlich auftreten sehen, allerdings ein gleichnamiger Orteristirtc, genöthigt auf das altmärksche Dorf Winterfeld,als den Stammsitz der Familie hinzuweisen. Dieser An-nahme steht es nun keinesweges entgegen, daß wir einenmit der Familie in Besitzverhältniß stehenden Ort an derMecklenburgischen Grenze nachgewiesen haben, denn derglei-chen Uebertragungen von Ortsnamen der Altmark nach denübcrclbeschen Marken finden bei diesen Uebersiedelungen sehroft statt. Wir sind sogar genöthigt, bei allen rein deutschenNamen in den zu germanisirendcu Slavenländern auf dasSachsenland zunächst zurückzugehen. Nach Anleitung desWappenbildes kann die Richtigkeit des Hinweises auf dasAltmärksche Dorf als den geographischen Anschluß an dieübrigen Glieder der Gesammtgruppe nicht mehr bezweifeltwerden, wenn es auch bis dahin an urkundlichen Zeugnissenfür das Auftreten der Familie in der Altmark fehlt."

Wir entbehren jedoch eines solchen urkundlichen Zeugnissesnicht gänzlich, denn in einer Urkunde (77) <^!X0. unter derUeberschrist: AIvnn«teriun> Isenlia^e» venckil eonsulil»»« elvi-uui« 8»Inveckel I. clioruiu et XVIIl niocki'os «iliZini« ex villi«Inline« et biiicke uel pio« usus eonvestenclos. 1378 steht in