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Stiftung der Nordmark an Ausdehnung zugenommen haben,freilich oft noch gestört durch Ueberfälle der heidnischen über-elbeschen Slaven.
An der Schlacht bei Merseburg, die König Heinrich 932den Hunnen lieferte, lassen gleichfalls die meisten alten Schrift-steller den gesummten märkischen Adel Theil nehmen; so wieauch die Turnier-Bücher des Rürner und der AdelsspiegelSp an ge nb crg' s reich an Namen sind.
Z. 4. Fast der gesummte alte märkische Adel, dergrößte Theil der Adels - Geschlechter Mecklenburgs und Vor-pommerns ist sächsischen Ursprungs, d. h. hatte seine Stamm-Sitze im alten Herzogthum Sachsen in den Ländern zwischenWeser und Elbe; wenige Familien nur werden als slavischenUrsprungs angegeben und auch diese meist ohne Beweis, nurdes slavisch klingenden Namens wegen.
Die slavisch-heidnische Bevölkerung ging unter in den lan-gen verheerenden Kriegen: zum größten Theil in der altenVormark, der heutigen Priegnitz, weniger in den LändernBarnim, Zaucha, Teltow u. s.w., daher sich auch hier,so wie in den Ländern unter den Fürsten ObotritischenStammes nur slavische Edle in den ältesten Urkundenzeigen.
Die Altmark, das Mutterland der Marken, ein Theil desHerzogthums Sachsen gab zunächst in seinen vielen zur Unter-werfung der Wenden erbauten festen Häusern der siegendenritterlichen germanischen Bevölkerung neue Stammsitze unddurch diese neue Namen. Die Urkunden der Altmark aus dem12., 13. und 14. Jahrhundert, die zahlreicher, als von anderenProvinzen aufbehalten sind, nennen eine sehr beträchtliche An-zahl rittermäßiger Familien, — bei Weitem jedoch nicht alle —die sich auch in den übrigen Marken zeigen, noch auf ihrengleichnamigen Sitzen. Bei einigen dieser Familien tritt auchdie Zeit und der Gang der Uebersiedelung deutlich hervor.