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schlechts-Nachrichten Enzelt einen Fabelschmicd, Viele habenseine Glaubwürdigkeit in Zweifel gezogen und doch sind ihmalle gefolgt, und noch in neuester Zeit das Adelslcrikon desFreiherrn vonZedlitz. Beckmann, dessen Verdienste nmdie vaterländische Geschichte und Ortskunde anerkannt sind,sagt von Enzelts Werk: Es ist nicht zu leugnen, daß unter-schiedene fabelhafte Umstände mit unterlaufen, doch nicht sogarkindische. — Von Angellus heißt es hier: er hätte ehrlichgeschrieben, obgleich viel Fabelhaftes erzählt wird. Andr.Angellus sagt selbst von sich: er habe das Eis brechenmüssen, und viele große Reisen unternehmen und mancherleiOcrter und Länder, Bibliotheken, Kirchen und Klöster besuchenmüssen.
Von beiden Berichterstattern können wir die Meinunghaben, daß sie absichtlich nichts Falsches erzählen wollten, undsie selbst aus vielen uns jetzt zum Theil unbekannten Quellendie Ueberzeugung gewonnen haben, daß diese von ihnen an-geführten Familien seit der ersten Zeit der Germanisirung inder Altmark ansäßig gewesen, oder doch so früh in dieselbe ge-kommen sind, daß davon jede bestimmte Nachricht verloren ge-gangen ist. Daß nun gerade dem Kaiser Heinrich demVogelsteller zugeschrieben wird, alle diese Familien theils geadelt,theils als Edelleute in's Land gebracht zu haben, liegt wohlin der historischen Thatsache, daß er der erste war, der dieSlavischcn Völker im Osten seines Reiches mit entschiedenemErfolge bekriegte und besonders ihnen in der Schlacht amHarlunger Berge, jetzigen Marien-Berge bei Brandenburg 927eine empfindliche Niederlage beibrachte. —
Schon Karl der Große theilte nach völliger Unterdrückungder heidnischen Sachsen den Theil des großen NordthüringerGaus, die nachherige Nordmark, dem neu gestifteten BisthumeHalberstadt zu; so mögen denn schon die germanischen An-siedelungen daselbst begonnen, und unter Heinrich I. durch