Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
34
Einzelbild herunterladen
 

Grasen von D ohn a-W un d lak en im Schloß zu Marien-burg aufgestellt worden sein.

Nach Elzow's Pommerschcin Adelsspiegel ist das Wap-pen nicht überall gleich: Einige führen im blauen Felde einenlaufenden Wolf in seiner eigentlichen Farbe über einer liegen-den Garbe, und auf dem ungekrönten Helm einen halben Wolfzwischen 6 rothen Fähnlein. Andere führen im blauen Schildeeinen über eine in die Höhe gerichtete Garbe mit den Vorder-Füßen stehenden weißen Wolf und auf dem ungekrönten Helmeinen halben Wolf zwischen zwei geharnischten Armen. Andereführen eS noch anders, und Elzow glaubt, daß das rechteWappen dasjenige sei, welches sich zu Hildcsheim, sowohl amRathhause, als am Weinkeller des Domkapitels vorfindet;nehmlich im silbernen oder weißen Schilde ein schwarzer lau-fender Wolf mit aufgesperrtem Rachen, unter welchem zweistehende, aber zum Niederfallen sich neigende Hafer-Garben,auf dem Helm ein aus der Krone zwischen solchen Garbenhervorspringender schwarzer Wolf. Er fügt hinzu, daß diesesdas eigentliche Wappen der erloschenen Grafen von Peinaim Stifte Hildesheim sei und daß es scheine, daß die Win-terfelde mit diesen aus einem Stamme entsprossen sind.

Die Siegel der Stammgenossenen Geschlechter der Grafenvon Peina, der von Bartenslebcn und der vonApenburg erfolgen in der Zeichnung anbei.

Aeltere Siegel hat von WestpHalen in seinem großenvielfach zu erwähnenden Werke Th. IV. Taf. 19 No. 25 undTaf. 25 No. 67 aufbewahrt:

1. Ein dreieckiger unten gerundeter Schild mit der Umschrift:sigil Vitrivi cle Winterkelll, mit der Zahl 1366 als Ueber-schrift; in demselben steht oder springt der Wolf, unförmlichgebildet, neben der Korngarbe.

2. Ein gleiches Schild mit der Zahl 1397 und der UmschriftJaspe de Winterfelde, in demselben ist ebenfalls der