Wolf mit der Garbe, nur zeigt sich ein rothes Schildes-haupt. — v. Meding hat dieselben in seinem Werke be-schrieben.
3. An einer Urkunde vom Jahre 1326 hängt ein Siegel inrund geformtem Wachs; es ist dies ein ganz dreieckigerSchild mit dem rechts aufgerichteten Wolf, der den Nachenaufsperrt, mit der Umschrift S. Martini Winttervelt.
4. An einer lateinischen Urkunde vom Jahre 1346 ist Schildund Wachs von dreieckiger Form; auf dem platten Schildeist der Wolf wie bei dem vorigen Siegel, die Umschriftlautet hier S. Conradi Wintervelt.
Die Zeichnungen beider Siegel sind durch den Archiv-Rath Lisch nach dem Original im Archiv zu Schwerinangefertigt.
5. Das Siegel eines Curt Wintervelt vom Jahre 1374befindet sich an einer Urkunde im Provinzial-Archiv zuStettin, es enthält gleichfalls nur den Wolf ohne Garbe.Ein Abdruck ist im Besitz des Verfassers; die Zeichnungdavon in Bagemihl's pommerschem Wappenbuch.
6. Ein Siegel-Abdruck liegt vor, nach welchem Claus vonWinterfell? 1553 noch mit dem bloßen Wolf siegelt.In demselben Jahre siegelt auch Georg von Wintcr-feld zu Blumenhagen auf Papier in grünem Wachs mitdem Wolf ohne Garbe, während zu gleicher Zeit seineBrüder den Wolf mit der Garbe im Siegel führen.
7. Ucber ein Epitaphium vom Jahre 1484 in der Nicolai-Kirche zu Jüterbog! ist daS Winterfeld'sche Wappenin der jetzigen Art, nur daß der Wolf über zwei Garbenspringt, (sei
Wir sehen aus allen diesen weitläufigen Angaben, daßdie Verschiedenheiten an sich nicht wesentlich sind, wenigstensunbedeutender als sie bei manchen andern Geschlechtern vor-kommen; daß die Garbe meist in den älteren Siegeln fehlt,
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