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Ringen," gleich den Schwaben im Rcichsheer, das Recht„de ersten vnd dc vorncmstcn in dem Tage, idt ging thomcScherze eddcr Ernste," zn sein. I
Godeschalk, Thonys nnd Mathics Crassvwcwerden in dem großen Bundesbriefc des rügcnschen Adelsv. I. 1316 genannt (5), Es ist dies das erste Mal daßsich der Name Crassow in rngcnschen Urkunden findet. —Der Ursprung desselben ist ungewiß. Im ältesten ans unsgekommenen Hcbnngsregister des Rocskilder Bischofs-Rog-gens 2) wird der Hof (eui'ia) Erassowcn in der Vvig-tei Ginrt genannt. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß erder Familie den Namen gegeben. — Gleichnamiger Orte inandern slavischen Landen zu geschweige!!, sei nur erwähnt,daß es in Meklcnbnrg 2 Orte Namens Krassow giebt, vondenen der eine im Amte Grevismühlen nnd Meklcnbnrg, derandere im Amte Güstrow liegt, ohne daß sich jedoch irgendein Zusammenhang mit der hier in Rede stehenden Familieergeben hätte.
In der oben genannten Urk. werden auch ClawesWo.'cek, Gote Mortbcrner, Claws Datzowe undVicke Westckendorp genannt und die große Ueberein-stimmung der von ihnen geführten eigenthümlichen Wappenmit denen der oben genannten drei Personen läßt ans ge-meinsame Abstammung schließen. —
Ob der Ort > 1 nssvKliocliuItiet;, Ipuao nune <U-citur im angeführten Rocskilder Bischofs-
Rvggen - Register genannt, in irgend einem Zusammen-hange mit der Familie Wocek oder Wnsscke stand, läßtsich nicht urkundlich nachweisen, zum ersten Male wird der
1) „Vndt der Ehre halven iß wol ccr twischcn einem EinspennigerRügancr vnd einem Bvrchgesctenen im Felde, dar idt jhom Ernstegähn scholde, ein Twist, dat noch Lüde wetcn, geworden vndt dat ißde Rugancr mit den Forderst?» geblcucn vnd nicht vorlegt worden."Matth. v. Normanus wcndisch-rügianischcrLandgebrauch, hcraus-geg. von T. H. Gadebusch. Stralsundund Leipzig, 1777.4. x. 68.
2) Dähnert pomm. Bibl. 1^. 49. Diese merkwürdige Urk.wird etwa in die I. kgl 4 — 2V zu setzen sein, wie dies mehrere Na-men von Personen höchst wahrscheinlich machen, nicht aber wie L an g-bek will, erst ins I. 1366 oder gar 1376.
3) Ersterer war im Mittelaltcr im Besitze der Familie Smeker,dann seit dem 16. Jahrh, in dem der Oldenburg, letzterer gehörtefrüher den Stralcndors, später den Bülow.
Familie im 1.1367 gedacht <A.') 2.), als Johannes Woscgeine Urkunde des Ritters Pridbor von Vilmcnitz be-zeugte. Elans Datzow nannte sich, wie weiter unten sichnäher ergeben wird, höchst wahrscheinlich nach dem DorfeKlcin-Datzow im Kirchspiel Poseritz. Ein Ort Westckendorphat sich weder in rügcnschen, noch in andern Urkunden bis-her auffinden lassen wollen; — es wird der gleichnamigenFamilie auch weiter nicht gedacht.
Von den oben genannten Personen wird MatthiasKrassow zugleich mit Woltcr Wvzeke noch einmal 131!)(7.) genannt. Beide hatten ein Pferd im Lchndicnst desKönigs von Dänemark verloren. Ghotcn Mortbrcnerkommt noch, e. 1321 (8.) nnd Claims Wnsscke 1326(16.) vor. —
Im I. 1322 (9.) läßt sich zum ersten Mal ein Nico-laus des (Herrn) Hcrbvrd Sohn, nachweisen. Er ver-setzte 16 nicht näher bezeichnete Morgen Acker. — 1328(12.) verkaufte er und Johann Mildcboveth mehrerenStralsundcrn eine Hebung von 3 Mk. ans Gvtcmitz. BeideVerkäufer werden als Knappen bezeichnet. An einer im I.1329 ausgestellten Urkunde (16.) ist das Siegel diesesMannes enthalten, eben so an einer spätern (14.) vom I.1331; es enthält im Wesentlichen durchweg die Bestandtheiledes Krassow scheu Wappens.
Noch entscheidender wie das Uebcrcinstimmcn der Wap-pen weist jedoch eine Urkunde (16.) ans die gemeinsameAbkunft mehrerer der oben genannten Personen hin. ImI. 1335 den 29. Mai verkauften Bcrthold von Datzow,Anton, sein Vetter, (nicht von Datzow, nnd selbst ansseinem Siegel bloß mit seinem Vornamen genannt), Arnoldvon Vitzen 2) und ClanS, Herrn Herbords Sohn,
1) A. bezeichnet den Anhang des Urkunden-Buchs, die nebenste-hende Zahl die die. betreffenden Documents in demselben.
2) Eine Aufzeichnung in der Matrikel des Fürstenthums Rügen,(lVo. 149. in.) die über die Familienvcrhältniffe des Arnold vonVitzcn einigen Aufschluß giebt, lautet: iteni nnno ilmi. n>°eee°xxiiii°«ioininicn snbilnte rvrain nein« ^V^it?Ino, princssiv ruKnnnruin-4rnoliln« llv Vitxen, nrnnAvr, üliu« Uoinini klenric! <IeVitüe oliÜAnvit vxx innrenrnin reilctitu«, <z»o« Iinliuit in eurinNahowe, in terrn I4»ga, «oror! «UV, iloininv t!r!«t!ne, relietellinriei Htolter <znon<Ian> viv!« in <,'r!j>i«,v»I(ii«, et «»i«liereclibu«, in guvliliet t'v«to best! illnrtin! tellenilo« !><1 tnt uu-»os >^uous<j»e c ninrcn« et «juiixzue innren« Uvnarioriui» reeene-rit integrnliter, «Innclo videin «eror! sue ^ivtestntein iu^iien»-rnnili ilieto« reäditu« et Iiereüibu« sorori» nnteäiete etc. Der