Genealogie
der von Krafsmv zu darsnevitz, Pantevitz, Dambau, hcikevitz !c.
l. 1 ^) ^önuics Krassom. Was über seine mnthmaß-liche Abstammung von dem 1335 genannten Anton undseinem muthmaßlichcn Vater Hans Erassow to Warseke-vitz gesagt, vergl, im vorhergehenden Abschnitt. Er wirdzum ersten Mal 1363 (33,)' als Käufer einer Rente,und dann 1365 — 93 als Käufer des Gutes Knsscvitz unddes Hofes Tcskevitz „deinen ok nomct to der Helle" (38,39, 31, 55, 72.) genannt. Im I, 1382 gerietst er mitandern Edelleuten wegen der für den Offizial BcrtstoldWussckc übernommenen Bürgschaft in große Weiterungen;in dem ersten der betr. Tocnmente (69, 63, 63.) wird vonihm gesagt, daß er früher im Kirchspiel Patzig, jetzt aber imKirchspiel Rappin wohne, 1393 (72.) wohnte er zu Rap-pyn. Im vorgerückten Alter stiftete er gemeinschaftlich mitdem Priester Hinrik Jergenvw eine ewige Vicarie, inder Kirche zu Rappiu zu „belesen," in der Ehre Gottes undzum Frommen ihrer beiden Seelen Seligkeit, der Seligkeitihrer Eltern und Erben, und der des Herrn Dietrich vonNnn a, seiner Hausfrau Kinc und der dcs Tesm ar Scha-prvde, anders Twargcl genannt. Diese Stiftung wardmit Pächten aus Carow, Goldevitz, Grabow und Poppelvitzdotirt. Im I, 1367 als diese Vicarie zum zweiten Mal
k) Die großen lateinischen Ziffern zeigen die Generation, diearabischen die Stelle an, welche die betreffenden Personen in der an-gelegten Stammtafel einnehmen. Die eingeklammerten arabischenZiffern die der betreffenden Urk. im llrknndcnbuche. Die direk-ten Vorfahren der noch blühenden Freiherren und Grafen vonKrassow sind durch die mit gothischen Lettern gedruckten Namenkenntlich.
v. Krassowsche Gesch.
verliehen ward, wird des Tönnies zum letzten Mal alslebend gedacht. Seine Sohne sind X«. 2 — 3.
2, Johann Kr,,Tönnies(Xv>1.)Sohn, Er war be-reits im I, 3393 Kirchherr zu Bvbbin und Notarius am Hofe derHerzoge B aruim VI. und Wartislans VM. und wird indiesen Eigenschaften bis zum I 1398 genannt (33, 76, 78),Auch war er Bacealanreus des gcistl. Rechtes (75), SeitAugust 1396 wird er als Pfarr- oder Kirchherr in Garz a,R. genannt, und kaufte er von dem Matth, Z olwcd e, Kirch-hcrrn zu Stralsnnd, dessen in Garz gelegenen Hof, (Nuh,3 — 5.) 1393 verlieh er mit seinem Bruder Claus ge-meinschaftlich die vom Vater gestiftete Vicarie, und starbzwischen dem 12, März 1395 und 1, Novbr, 1397, (89,81 t-, 82.)
3, Hinrik Ar. „eil knape van mapen," Tönnics(Xo. I.) Sohn, wird als solcher im I, 1397 von seinemBruder Claus, aber zugleich als bereits verstorben ge-nannt (823, Seine Kinder sind X». 5. n, 6.
3, Claus Kr,, Tönnics (Xo. 1,) Sohn, Er verlieh inden 1,1393 n, 7, im Auftrage seines Vaters T önnics die von diesem gegründete Vicarie (89 n, 82), Als 1313 die durch den Toddes Bürgcrmstr, Wulf Wulflam verursachte Fehde zwi-schen der Stadt Stralsnnd und dem Geschlecht der Sumcverglichen ward, gelobte er die Haltung des abgeschlossenenVertrags für Stralsnnd (83), Als 1325 die obengenannte Vicarie eröffnet war, verlieh er dieselbe vonneuem mit Genehmigung seines Brudcrsohns Hans (Xo. 5.92,), und theilte mit diesem im folgenden Jahre die väter-lichen Guter (93), Später kaufte er von Hans v, d-Bnghc noch eine Pacht in den Dörfern Nuskevitz und
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