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Chronik der Familie Vogtherr
Entstehung
Seite
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ö. Trkenbert von Lantech genannt von vogtsbcrg.

Nach dem Tode des Vogts Trkenbert des Alteren von Straß-berg sä?eint die vogtei Straßberg ausschließlich ans seinen SohnAeinbot übergegangen zu sein, während Trkenbert der Jüngere, derandere Sohn, die übrigen Besitzungen, darunter auch Lanteck (vielleichtLaneckhaus bei IDeischlitz?) erbte. Den Namen „von Vogtsberg"führte er wahrscheinlich deshalb, weil er auf Schloß Vogtsberg seiueuSitz hatte. Da Reinbot von Straßberg bald ohne Erben starb,so fiel Straßberg nach dem damals noch geltenden strengen deutschenLehensrecht nicht an seinen Bruder Trkenbert von Vogtsberg, sondernes trat nun Rückfall des Lehens an den Lehensherrn ein. Dennnur auf llachkommen vererbten sich die Lehen, dagegen nie aus Sei-tenverwaudte. Daher kommt es, daß Straßberg für unsere vorfahrendauernd verloren ging und wir seit 1276 die Vögte von planenim Besitze dieser lserrschaft finden.

Gb ein gewisser Iverner von Vogtsberg, der 1281 urkundlicherwähnt wird, ein Bruder Trkenberts von Vogtsberg und Reinbotsvon Straßberg war, läßt sich nicht ermitteln.

Im Jahre 1276 unterzeichnete Trkenbert von Vogtsberg als6. Zeuge die Urkunde, in welcher der Vogt iseinrich von plaucn,„der Gberhofrichter" seiner Gemahlin Nunigunda das Gut Straßbergzum Leibgedinge verschrieb.

Im Jahre 128Z wurde er von dem Burggrafen Friedrich >11.von Nürnberg mit Stadt und Burg lvuusiedel uebst Zubehör belehnt.Letzterer hatte das Schloß zu lvuusiedel von Knuzel von lsohenbercherkauft und im Jahr 128Z die Belohnung hiemit durch den deutscheuKaiser Rudolf I. erlangt, (vgl. „Die Abte des Tisterzienser-Stifteslvaldsassen von 11ZZ bis 1Zi>6" von Sranz Binhack.) So wurdendie lserren von Vogtsberg Vasallen der Burggrafen von Nürnberg.

Das Schloß, welches lvuusiedel beherrschte, lag, - nach der Be-schreibung von Ruckdeschel — aus einer Anhöhe, der Bocksberg ge-nannt. Ts war ein sehr ansehnliches Gebäude, auf der Südseite durch