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Chronik der Familie Vogtherr
Entstehung
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(bei Eger), welchen lvalther von Rathsheim von ihnen lehensrecht-lich inne hatte und welchen sie selbst vom Bistum Regensburg hatten,der Kirche in lvaldsassen.

Nunmehr hören wir von den Herrn von Straßberg längereZeit hindurch nichts, bis am 1. Juli 1264 wieder Reinbot sürbilligen Preis den Mosterschwestern Kunigunde und Emiche zuNronschwitz eine jährliche Geld- und Getreiderente, eine sogenannte„Marzell" in Tirpersdorf und Moschwitz abließ, welche jene Schwesternder Kapelle S. Johannis zu planen, in der sie begraben sein wollten,zuwiesen. Am 21. Gktober 126Z bekannte Reinbot urkundlich,daß Heinrich, gen. lvirbiz und sein lveib Gertrudis dein deutschenHause zu Planen einen dem Reinbot lehnspflichtigen Hof in Unter-iiosa vermacht haben mit der Verpflichtung, daß die deutschen Brüderjährlich ein Talent den lllönchen zu Grünhain geben.

21m 1. lllärz 1266 verkaufteil die Brüder Reinbot und Erken-bert von Straßberg den Ertrag von 4 Mark und von der Hälfteihrer Güter in Mmschwitz den Brüdern des deutschen Hauses inplauen um 46 Mark.

Bald nach dieser Zeit scheint Reinbot von Straßberg mit Todabgegangen zu sein, da wir seiner urkundlich keine Erwähnung mehrfinden, wohl aber nochmals am 22. lllärz 1266 seines BrudersErkenbert, der an diesem Tag durch Ausstellung einer Urkunde nebstseinen Söhnen Reinbot und Erkenbert die Zuweisung einer Mühleunterhalb des Dorfes Rodersdorf und mehrerer Grundstücke an denAltar St. Georg zu Plauen seitens Hans Höllenfeuer's bekräftigte.Der letztere hatte die Mühle nebst Areal von den Herrn von Straß-berg erkaust.

lloch im Jahre 1266 oder zu Anfang des Jahres 126? mußErkenbert von Straßberg gestorben sein, da seine beiden Söhne Reinbotund Erkenbert am ?. März 126? eine von ihnen ausgestellte Ur-kunde mit dein Siegel ihres verstorbenen Vaters (bsntns nnzinorias)siegelten, weil sie selber noch kein eigenes Siegel hatten. In dieserUrkunde schenkten die beiden den Brüdern des deutschen Hauses undder Pfarrei in Plauen drei Höfe in Kauschwitz.