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In seinen späteren Lebensjahren trat Vogt Heinrich von Straß-berg zum geistlichen Stand über, ein Gebrauch, der damals unterdem Adel sehr verbreitet war, und so finden wir denn seine Zeugen-unterschrift als Tononikus zu llaumburg, welches der Sitz einesBischofs war, noch zweimal in Urkunden aus dein Jahre 12Z0, inwelchen der Markgraf Heinrich von Meißen bekennt, daß er dasDorf Pretschwitz (bei Tisenberg im Altenburgischen) um 160 MarkSilber an das Moster Lausnitz verkauft habe. Bald hieraus scheintHeinrich von Straßberg mit Tod abgegangen zu sein und hinterließdrei Söhne, Reinbot, Trkenbert und Trkenbert von Straßberg, welchedie vogtei ötraßberg mit gesamter Hand inne hatten.
5. Trkenbert von Straßberg.
Derselbe schenkte mit seinen Brüdern Trkenbert und Reinbotdein Moster lValdsassen Güter zu Tulm in dein Gebiete Glsnitz,welche die drei Brüder von dein Grafen Mnrad von Tberstein, dieservon dem Landgrafen Heinrich von Thüringen und letzterer vom Kaiserals Lehen besessen hatten. Diese Schenkung wurde am 1. Juli12Z2 bei Tger von dein deutschen Uönige Heinrich V!i. bestätigt undzugleich die Bestimmung getroffen, daß es dem Moster zwar gestattetsein solle, später die genannten Güter unter Zustimmung der dreiBrüder oder ihrer Nachfolger zu verkaufeu, daß aber hiebei denselbenein Vorkaufsrecht zustehen solle.
Am 1. Mai 12Z6 begegnen wir den beiden Brüdern Reinbotund Trkenbert wieder, wo sie als Zeugen zu plauen eine Urkundeunterzeichneten, in welcher Heinrich der Ältere, Vogt von IVeida, derPfarrei plauen den ihm von Üonrad von Rodan zurückgegebenenZehnten von 140 Äckern verlieh unter der Bedingung, daß in derBadcstube bei der Mrche an der Tlster alle Sonnabende Sreibädergewährt würden, und falls die Badestube zu Grunde gehe, eine an-dere gebaut würde. Zugleich verlieh Heinrich das zur Heizung derBadestube nötige Holz.
Im Jahre 1249 verliehen die drei Brüder und Vögte Reinbot,Trkenbert nnd Trkenbert von Straßberg den Zehnten in Oüunreuth