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Chronik der Familie Vogtherr
Entstehung
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Durch seine treue Anhänglichkeit an Haiser Heinrich IV.. indessen Hofdienst er auch als Marschall stand, hatte Heinrich derIromme sich dessen besonderes Mohlgefallen erworben. Derselbe ver-lieh ihm deshalb, weil seine und seiner verwandten treue An-hänglichkeit sich erprobte, nicht nur die vogtei lveida, sondern erbeschloß auch mit dieser noch die Mäste der übrigen vogteien zu ver.einigen. Und so verlieh er ihm denn zugleich die vogtei Gera. Wahr-scheinlich wurde ferner die vogtei Greitz jetzt ebenfalls Heinrich deinSrommen zugeteilt. Die Stadt lveida wurde zu einer Veste erstenRanges gemacht, zu Festungen vom 2. Rang wurden Gera, Ronne-burg und lverda gemacht, Im Jahre 1082 belehnte Heinrich derSromme den von Tosso mit Ronneburg und verlegte nach Empfangder vogtei lveida seinen Sitz von dein zerstörten Glisberg auf dasSchloß Gsterburg, wobei er zugleich die Stadt lveida mehr ausbauteund mit Mauern umgab. Die Asche von Heinrich dem Irommenruht neben der seiner Vorsahren in der ehemaligen Irauenkapelle dervon ihm wiederhergestellten St. Veitskirche.

II. Die Mgte von Weidn.

I. Erkenbert von lveida.

Ein Sohn Heinrichs des Irommen war Erkenbert von lveida.Derselbe erscheint als erster Zeuge unter den Ministerialen in einerUrkunde vom Jahr 1122 I, in welcher Bischof Dietrich l. von Uaum-burg aus Befehl des Lasters Heinrich V. die vom Grafen Adalbertvon Eberstein, dem Herrn des Gaues Dobna, in der (vrtschaft Planenerbaute und mit einer Hufe Land im Dorf Ehrieschwitz. sowie mitdem halben Ertrag der Clstermühle und einem Stück lvald dotierteSt. Johanniskirche bestätigte nnd in welcher vom Bischof der PriesterThomas zum Pfarrer und Missionar der Gegend eingesetzt wurde,lvir erkennen in diesem Erkenbert von lveida den ersten bekannten

') Müller 1S7Z Nr. I und S. 18.