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Z) Serner stehen die Hainen der Vögte von Straßberg undVogtsberg in Urkunden unter den Zeugen stets unmittelbar nachdenen der Vögte von IVeida.
4i In einer Urkunde vom 72, März 1266 nennen die Vögtevon Straßberg den Vogt Heinrich von planen, der einer Seitenlinieder Zerren von IVeida angehörte, ihren coo-n^ns, ihren Blutsver-wandten. Das gleiche sagt umgekehrt Vogt Heinrich von planen ineiner Urkunde vom 28. Dezember 127Z von Lrkenbert von Straszberg.
Z. Endlich behauptet Müller S. 8 des Jahrgangs 187Z der„Mitteilungen des Altertumsvcreins Plauen", die Kerren von Straß-berg seien höchstwahrscheinlich eine Seitenlinie der Herren von IVeidagewesen. Cs wäre auch nicht recht denkbar, daß eine so angeseheneSamilie, wie damals die Vögte von Straßberg waren, nicht vor 1194,wo sie zuin erstenmal in einer Urkunde erscheinen, vorkommen sollte.Sie muß also srüher unter einem anderen Hainen epistirt haben, daschon zu Aistang des 12. Jahrhunderts die hervorragenderen Adeligensich nach ihren Besitzungen nannten und die Uamen nach den ver-schiedenen Besitzungen im Laufe der Zeit häufig wechselten.
Da nach diesen Ausführungen kein Zweifel bestehen kann, daßdie lIerren von Vogtsberg und Straszberg die Hochkommen der Vögtevon iveida sind, so reicht mich unser Stammbaum wie der jener an-dern Samilie bis 974 hinauf, wie er sich bei Limmer am Schlüssedes 2. Bandes findet. Demnach sind die Stammväter unseres Ge-schlechts, soweit es sich zurückverfolgen läßt:
I. Die Kerrcn von Msbcrg^).
Außer den Grafen von Cberstein, Grlamünde und Arnshaugkmit den lserren von Lobdaburg auf Clsterberg, herrschten im vogt-lande oder, wie es noch im 11. Jahrhundert genannt wurde, im
') Qmmcr Vd. I. S. 142-144 und S. 26S.