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drei verschiedenen Höfen und umfaßte ursprünglich sämtliche Slurenvon Vogtsberg'
Ivas die Bauart des Schlosses anlangt, so trägt dasselbe nochganz den Charakter und das Gepräge der mittelalterlichen und alt-deutschen an sich. Die Sorm des ehemaligen Schlosses ist ganz ori-ginell und stützt sich auf ungeheure Steinmassen, die Jahrtausendenzum Trotz hier aufgehäuft zu sein scheinen. Allein eben diese Massemar notwendig zu einer Hcrrscherburg, die dem Drang der Elementeebenso wie dein Angriff feindlicher Scharen zu wiederstehen hatte.Die ehemalige Schloszkapelle, welche dem heiligen Georg geweiht war,war ein Gemisch von deutscher und byzantinischer Lauart. DenGottesdienst versah der 2. Miplan von Glsnitz.
So etwa, wie ich es hier geschildert habe, sah das Stamm-schloß unserer vorfahren, der Herren von Vogtsberg, ans; sie warenein im vogtlande, im Cgergebiet und in der rauhen Nnlm sehr be-gütertes Geschlecht. Die lserren von Vogtsberg waren die Nachkom-men der Herren und Vögte von Straßberg, und sie führten auch denNamen von «Lanteck, was in Siebmachers lvappenbuch von Seyler„Abgestorbener bayerischer Adel" Seite Z? bezeugt ist. Die Herrenvon Straßberg wiederum sind die Nachkommen der Herren undVögte von lveida, früher von Glisberg. Sür diese Behauptung glaubeich folgende Beweise beibringen zu können.
1) In der Pfarrbeschreibung von Cyb ist in der «Lebensbeschrei-bung des Pfarrers Andreas Vogtherr die Bemerkung enthalten, daßvon seinen vorfahren, den Herren von Vogtsberg, das Vogtland sei-nen Namen habe. Das ist aber nur daun richtig, wenn diese Samiliemit den Herren und Vögten von lveida identisch ist, von welchendas Vogtland in der That den Namen führt.
2) Die bei den Herren von Straßberg und Vogtsberg sehr be-liebten Vornamen Heinrich und Crkcnbert kommen auch bei denHerren von lveida sehr häufig vor. Cs war nämlich im lllittelalterbei den adeligen Samilien Sitte, immer wieder die gleichen Vornanrenfür die Nachkommen zu wählen.