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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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Ä

I Piitgartcn (die Halste), Nobb in, Sagard (Antheil), Drosevitz (Droh-I savitze) und eine Pacht von dem Walle in Sagard '). Die Einkünfteans denselben bestanden, den Bischofshof zn Ralswick (die eniiapi-iiil.'ii,-,!!») nicht einbegriffen, aus 237 Mk, 6/^ Pfennige Pacht,I 233 Pachthnncrn und mehreren Kornhcbnngcn. Von den 16 Hufen1 Mvrgen, die außer dem Bischvfshofc zn Ralswiek befindlich waren,i diente jede Hufe 3 Tage im Jahre.

Ueber die Art und Weise, wie diese Güter von den Bischöfenerworben, fehlt es an Nachrichten. Die frühere allgemeine Meinungwar, die Dotation des Svantcvits - Tempels zn Arcvna sei in denBesitz der Kirche von Nocskild übergegangen. Die Besitzungen inj Pntgartcn und Nobbin, in der unmittelbaren Nahe Arconas, scheinendies nicht unwahrscheinlich zu machen. Dagegen sind einzelne Stückegewiß später zugekauft worden, wie denn noch im Laufe dcS Uten

Der Nittcr Wilken Platcn wird im rügenschcn Adelsbunde mit Stralsnnd 1326genannt; 1316 war er noch Knappe. Die Bezeichnung vominus dhutct aberbestimmt auf die Nittcrwürde. Ritter Heinrich P. wirb^-iir-den-beiden Adels-bündcn von 1316 und 26 genannt, p. 55 in dem Kirchspiel Ghartzc werden,)>»»!> !>»i in >V«.'iit6oi-zv° genannt. Es wird hier der Nittcr Thetz

Stangenbcrg gemeint, der gleichfalls 1326 in der oben genannten Urk. vorkommt, noch1336 lebte und dessen Geschlecht, wie sich urkundlich nachweisen läßt, im 13tcnJahrhundert in Wcndorf bei Gartz begütert war. x. 56 im Kirchspiel Swan-teghur wird die „nov-r civit»»" genannt. Schwarz in seiner Geschichte derpomm. und rüg. Städte S. 693 vermuthet, daß diese nov-r civita« mit derStadt Rügendahl identisch, die indeß bereits 1326 nach Gartz verlegt war, a. a.

0. 593, welche Vermuthung durch das von I. N. Dinnics in Gadcbusch pomm.Samml. I. 136 mitgetheilte Siegel der genannten Stadt nach einer llrk. vom

1. 1313, bestätigt zu werden scheint, da dasselbe die Umschrift „8. »ovv elvi-t-rtis oiiAeull-Ue" führt. In dem bisher nicht gedruckten Vcrzeichniß der Ein-künfte des Fürsten Wizlaf von der Insel Rügen vom I. 1313 wird unter derUcberschrift „i^ck «unt exl!8sus terra kuZiw ,,<1v irova eivitato IX niarcocum üii soliclis" aufgeführt. — z>. 57 wird in der Vogtci Rambin „cui'iirImmlxzoti Xellrener^ genannt. „Lcmmcke Valkener" wird im Adclsbundc vomI. 1316 genannt; sein Siegel führt die Umschrift „8. li.ainberti V-rllieovrap-

1) ,,6e kossato >1!ot»s^,Val iigAaAsi'ilia XIII. solicki ckvnirriorum." Pros,vr. F. W. Barthold sagt in seiner Gesch. von Rügen und Pommern III. p.333 Anmcrk. 2: „Es kann darunter nur der Borgwall der alten Karten, dieangebliche Herthaburg, verstanden werden;" es scheint, als ob er den in der un-mittelbaren Nähe von Sagard gelegenen „Borgwall" zu Capclle nicht gekannthabe; — mir scheint die obige Stelle sich auf diesen zu beziehen. Ueber denBorgwall zu Capclle vcrgl. I. I. Grümbkcs -c. Darstellungen von der InselRügen II. 229.

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