Die Linie der Barnekow zu Kl. Kubbelkow mit denNeben-Linien zu Silvitz, Poseritz, Teschvitzund Sissow.
„^^rick Barnekow tho Lntkcu-Kubbclkow" ist der erste unter den Ge-währsmännern des 1171 von den Söhnen des ermordeten LaudvoigtsNavcn Barnekow der Stadt Stralsnnd ausgestellten Sühne-Briefes,und wird bereirS 1153 urkundlich genannt ^), Es lassen sich wedersein Vater noch sein Großvater urkundlich nachweist», Elzow undnach ihm Dinuics nennen als solche Naven I. und II.
Dem „Erik Bk,, Erikes soue," verkaufte Claus Platen, wohn-hast zu Zilncvitz, im Jahre 1186, des Sonntags nach „aller gadcsbilligen dagcn," seinen Hof zu Zilncvitz im Kirchspiel Zirkow, ausge-nommen 5 Mvrgen sadiges Ackers und eine Wiese ^), Dieser ErichBk,, der noch 1521 urkundlich genannt wird, scheint ohne Erben ge-storben zu sein und Silvitz' auf die Söhne seines Bruders vererbtzu haben,
Naven Bk, zu Kubbelkow, identisch mit Ravcn Bk, Erikes soue,öfter mit seinem Bruder Erik tho Silnevitz zusammen genannt ^),ist der Stammvater der Linie zu Kl, Kubbelkow, Er wird bis 1516genannt, scheint jedoch bereits 1521 verstorben gewesen zu sein. Seine
1) Bcrger Matrikel lV», 129.
2) Medelaverc: „jnnkcr Woldcmar van Pudbuske, Claus Stovenevc, ClausBarnekow tho Ncsckevih, Hans Barnekow tho Koseldorp, Henning Verglase,Claus Stubbe und Henning Plate, Pawels soue." Den hier genannten HansB. tho Koseldorp vermag ich nicht näher nachzuweisen. Möglicherweise kann esein Sohn von Henning B. 1177 u. f. auf K. sein, der vor 1188 starb, oderauch der bis zum 19. Decbr. 1171 urkundlich genannte Hans, Ravens Sohn,sein. Hiermit würde das oben S. 169 und 179 gesagte zu vergleichen sein.
3) v. Krassowsche Gesch.-Urk.-Buch lV». 179. u. 86. Grümbkes Geschichtedes Klosters Bergen p, 219.