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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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derselben abgetreten'). — Später, am 25. Octobcr (octav. leal. tVe>-vvmd.) I3W, bewilligte dann Bischof Olao von Rocskild (ch 132t1)auf Bitte des Fürsten Wizlav und vieler Edlen des Landes Rügenmit Zustimmung des Capitels zu Roeskild, daß für den bisher imvollen Betrage ausgchobenen Bischofs-Zchnten fortan jährlich 35 Lastweniger 2 Talente (wohl Drömt) Roggen und für jede Last12 Schillinge Transportkosten entrichtet werden sollten. Im Sän-mungsfalle drohte der Bischof in sein altes Recht zurück treten, fürdie Rückstände durch den Fürstl. Voigt Pfänder eintreiben lassen zuwollen. — Seit dieser Zeit sind die Nachrichten über die Güter undHebungen des Bischofs von Rocskild vollständiger und zusammen-hängender.— Zunächst kommen hier 2 Docnmcntc in'Bctracht.- EinVcrzcichniß der jährlichen Hebungen ans den dem Bischof gehörigeneigenthümlichen Gütern ans Rügen, li. Ein Vcrzcichniß der rügcn-schcn Güter, von denen der Bischofs-Roggen einrichtet ward, nach denalten Vogtei - Districtcn der Znscl geordnet "). Die dem Bischofgehörigen Güter ans Rügen waren Ralswick, Bischofsdorf, Konctopp,

1) Der Bischof Johan Hind von Rocskild (( 1336) erklärt, es sei inFolge einer Bulle Papst Gregor IX. geschehen, dessen Pontificat in die Jahrevon 1237 — II fällt. DähncrtS ponim. Biblioth. IV. 66. — Uangliole,>1., 8iori>>t. rar. Uanio. VI I. j>. 117.

2) In der llrk. Dähncrt I. e. >>. 58. undLangbck j>. 116. steht «iliZiiii« —Waizcn — vielleicht hier aber nur in der Bedeutung von Korn oder Roggenüberhaupt gebraucht.

3) Beide Urk. befinden sich in einem Pergament-Codex, der gegenwärtig aufder Univcrsitäts-Bibliothck zu Upsala aufbewahrt wird und durch einen früherenBesitzer Johann Stephanus den Titel „Bispers Jordbog af Rocskild, hcnved351 aar gammcl, bercgned fra dct aar 1231 til 1615" erhalten hat. Zuerstunter dem Titel „^uti^uitates voolesiasticae, zrortinentos all HilZiam 8>IS-rilioal! llitianis Iii8»Iai» vulA» Land Rügen; <j»!>s ox ant!<j»o llollia«

mvnibeaiiaooo i>1. K. Iliblilitbaoas Uj>salion«is ollillit UeorZius ^Vallin.1711." in den I-itteraria t8uoeia«" -Vnn. 1729 'illrimastr. III. IV.

1>. 573 «og. ot 582 SLIP, und aus diese» in Dähncrts pomm. Bibl. IV. I>. 15se>^. abgedruckt und später von Jac. Langbcck in seine berühmte Sammlungder „Hcrchtooas roi-inn Uanioaonin" (VII. 133) aufgenommen. In beidenUrkk. ist die Zeit der Abfassung nicht angegeben, Stephanus setzte sie ins I.1231, Langbcck giebt das I. 1370 als das der Abfassung an. Aus innernGründen möchte ich sie in die I. zwischen 1316 und 26 setzen. Die mich be-stimmenden Gründe mögen hier in der Kürze zusammengestellt werden: i>. 56(nach dem Abdr. in Dähncrts pomm. Bibl.) werden in der Vogtci Schaprodc:,,curia U»i XVilleini Ulaten" und „ouria Uni Ilvnrici Ulajlxzii" gx»MNt.