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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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und 15tcn Jahrhunderts einzelne Theile von Ralswiek in Händenvon Privaten sich befanden und erst durch Kauf in den Besitz derBischofs kamen Bischofsdorf verdankt den Namen vielleicht auchdie Entstehung einem der roeskildcr Bischöfe.

Nicht so bestimmt wie ans dem Verzeichnis; der bischöfl, Gürcrdie von denselben herfließendcn Einnahmen läßt sich ans der Zusam-menstellung der Ortschaften und Guter Rügens, die den Bischofs-Nvggen entrichteten, der Betrag desselben entnehmen. Bei einem Theilderselben ist die Abgabe freilich in Scheffeln ausgedrückt, bei einemandern aber nur die Größe der Güter und Dörfer nach Hakcnhufcnangegeben.

Seit dem zweiten Viertel des I-tten Jahrhunderts fehlt es dennauch nicht an Nachrichten über die Benutzung der rügenschcn Güterund Hebungen Seitens der Bischöfe von Noeskild. Bischof Johannhatte die Ralswicker Güter dem Gerhard von Bork, Bürger zuNipen, für 1W Mk. löthigcn Silbers verpfändet. Im I. 1335 ge-stattete er dem Jacob Paulsen, Dechanten, und AI. Heinrich, Probstzu Noeskild, dieselben zu lösen, und bekannte sich in einer 2ren Urkundeden genannten Herren zu einer Schuld von 90 Mk., für die, so wiefür die zu zahlende Pfandsumme er ihnen die Ralswicker und sämmt-liche rngenschen Güter und Hebungen, von denen jedoch jährlich50 Mk. vom Capital abgerechnet werden sollten, abtrat. Die erfor-derliche Snmme scheint dann der Stralsnndcr Stadtschreibcr Alar-duS und sein Sohn Bertholt? hergegeben zu haben, wenigstens be-kennt Gerhard Bork in seiner Onitung vom I. 1337 von letzterem

1) So verkaufte Johannes Mprislav „xrosbitor tsi-re kugbe" im I.1387 dem Bischof NicolanS von RoeSkild für !N Mk. reinen Silbers, kölni-schen Gewichtes, sein Gut in Ralswicck, den 3ten Theil einer Hufe, wie er esvon seinem Vater ererbt. I-tI5 verkaufte Hans von dem Bnghe dem VcreßlafBonow, „mpner syster manne," „alle mpn gud — tho Ralswyk." Im folgen-den Jahre, 1316 am Tage Matthias, verkaufte dann Vereölaf Bonow dem Bi-schof Peter und dem ganzen Capitel zu Roeskylde „al mpn ghut, dat ik hcbbetho Raleswik mpt hus vnde have, myt crue vnde lene — alscde Mpreslaue datvrygest vorc bcseten hebbcn vnde ik ua — vor twe hundert mark snndcscher pen-npnghc." Bürgen „her Hcnningh Jasmund, ryddcr, Raven Larnekowe, ThctzeCcrnyn, oldc Henniugh Sabctitze, Jacob Bonowc vnde junghe Hcnningh Sa-betitze." Die Originale obiger Urk. befinden sich im Königs. Geheimen Arch. zu