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Geschichte der Familie von Nedere (Nerdere), thor Needen (der Nedden), zur Nedden, zur Nieden
Entstehung
Seite
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Mecklenb. Geheimer Kammer- und Lelmrath seinem Fürstenwesentliche Dienste geleistet; zu seinem Andenken wurde eine goldeneDenkmünze geprägt, welche auf der einen Seite sein Bild mitumschriebenem Namen zeigt, auf der andern Seite eine Spes mitder Umschrift: „No.n est mortale, quod opes." Neben der Spesbefindet sich ein Schild, welcher einen aufrechtstehenden, nachoben gerichteten Pfeil mit einem Schlangenkönig enthält. DiesesWappen, welches nachstehend zur Darstellung gekommen ist,führt der Mecklenburger Stamm somit bereits seit nahezu300 Jahren; dasselbe stimmt mit den Wappen der andernStämme nicht überein und es dürfte anzunehmen sein, dass derWechsel des Wappens zu der Zeit statthatte, als Johannes zurNedden bei dem Hause Pfalz-Neuburg als Bath bedienstet war;vielleicht bewirkte ihn auch Simon Gabriel selbst nach seinemUebergange nach Mecklenburg.

Das älteste Wappen der Familie ist das vorstehend zurrechten Hand dargestellte. Nach Fahne „Chroniken und Urkunden-bücher hervorragender Geschlechter" (Bd. I, S. 46) hängt esals Siegel an der oben auf Seite 28 angeführten Urkunde vom19. August 1342; nach demselben Verfasser soll dieses Siegelauch an den ohen auf Seite 32 genannten Urkunden von 1372„Johann v. Nehen Knappe pp." und von 1459 „Johan vonNelien Bürgermeister zu Brilon" sich befinden. Die Zeichnungdes Wappens giebt dieselbe Quelle Tafel XXII. No. 158 mitder Unterschrift ,,Neden Nehen". Fahne benennt die Wappen-figur „Drei (2, 1.) Gleven".

Wappendes in Mecklenburg lebendenStammes.

Wappen

des in Neden bei Brilon ansässigenStammes.