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Geschichte der Familie von Nedere (Nerdere), thor Needen (der Nedden), zur Nedden, zur Nieden
Entstehung
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ABSCHNITT II.

Das Hans zur Nieden zn Langendreer.

Nächst der vorangeführten Familien-Ueberlieferuug bot denersten Anhalt für weitere Forschung folgende Stelle aus Steinen'sWestfälicher Geschichte 1 ) unter der Ueberschrift „Historie vomGericht und Kirchspiel Langentreer":

„Das III. Kapitel.

„Von den Rittersitzen, Adlichen Häusern und zerstörten Schlössern.

„l. Langentreer.

„Dieses schöne Schloss neben dem Kirchdorf Nordwerts gelegen,„ist das Stamhaus der längst ausgestorbenen Ritterfamilie von„Langentreer, von welcher es durch Heyrath an die von der Borgli„zu Holzhausen kommen ist, welche es noch besitzen.

„Geschlechtsnachricht von denen v. Langentreer. Dieses alte„Ritterbürtige Geschlecht v. Langentreer, auch Drere, Dreyr, Dryre,„Dreyre, Drire und Treire in alten Briefen geheissen ist im 15.„Jahrhundert in Westphalen ausgestorben

,,2. Leithe.

„Ist ein Rittersitz neben dem Dorf Langentreer gewesen. Ich„vermuthe, dass er denen v. der Leithe gehöret habe, im Jahre„1554 aber gehörte er Rötger Ovelacker, welcher nebst Diederich„Ovelacker zum Niedernhof das Patronat über die Kirche zu

*) Johann Diederich von Steinen, ev.-luth. Prediger zu Frömern, desMinisteriums in der Grafschaft Mark zeitl. General-Inspector pp.Westphälische Geschichte, III. Theil Seite 610, 631 pp. — Lemgo 1757.