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Geschichte der Familie von Nedere (Nerdere), thor Needen (der Nedden), zur Nedden, zur Nieden
Entstehung
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„heben entffangen in den Vorss. Hoeff Johan Zeten unde Johan„synen Sone, also dat sey nu vort mer sullen geneyten alle des„viirss. Hoves Vryheit unde Reehtichkeit gelick anderen des vür-„schrevenen Hoves lüden des gebruket und genotten heben. Unde,,wy Richter unde Hoveslövelinghe Vürss. unde unse Nakomelinge„sullen unde willen den Vürss. den vürschrevenen Johan Zeten„unde Sone Vürss. dar by beholden unde vordedingen gelyk„anderen Hoveslüden 11a al unsen Vermoige sunder Argelyst."

„Unde düsses to Tüge der Warheit hebbe ich Rötgher Richter„Vürss. van des Gerichtes wegen rnyn Segel an düssen Breff ge-gangen, des wy Hans, Johann unde Hans Vürss. Hoveslövelinge„von unss Amptz wegen hyr to mede gebruken. Datum anno do-„mini dusent vyffhundert unde vyff Jar, op Dach Sünte Gregorius."

Auf Seite 44 legte ich dar, dass ich Hoveslöveling undBurgmann für gleichbedeutend erachte und ich hielt es demnachfür angezeigt, nach dem zu dem Burgmannsdienste gehörigenKittersitz zu forschen. Das Königliche Staatsarchiv zu Münster,welches ich um Durchsicht der Papiere des Amts und der StadtSchwerte ersuchte, übersandte folgenden Auszug:

Cleve-Märk. L. A. 257. Saec. XVII.

Schwertesche Hofgüter. Rep 371.

„Ludolffs gutt zur Nedden zu Dudenrode gelegen" (da-rüber ist von späterer Hand bemerkt „Obherdicke") „ist liovels„wittib, moder Adamen Grüter zu Aldendorff, zuständig. Dehalb„solte dieses gutt auch unter seine edliche bauery getogen haben."

Die beiden Kommata habe ich ergänzt; ich glaube fernerstatt „dehalb" lesen zu solleu „derselb" und deute nun, dassvon Ludolf z. N. das Gut Dudenrode an die Familie von Hövelüberging, dass es aber zunächst Adam von Grüter, der Schwieger-sohn der Wittwe Hövel, in Bewirthschaftung nahm.') In derFamilie Hövel war das Rittergut Dudenroth (1 ^2 km westlichvon Opherdicke und 6'/s km nordwestlich von Schwerte) nochin diesem Jahrhundert; z. Z. ist es im Besitz des Herrn MaxEbbinghaus zu Haus Dudenroth.

Ueber Dudenrode sagt Fahne (Geschichte der Westfäl. Ge-schlechter S. 141):

') Nach Fahne „Die Herren und Freiherren von Hövel" S. 37 Abth. 1Bd. I. kam Dudenrode von Adam von Grüter durch Kauf an Conrad vonHövel zu Sölde; nach Obenstehendem war dieser Irrthum naheliegend.

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