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Geschichte der Familie von Nedere (Nerdere), thor Needen (der Nedden), zur Nedden, zur Nieden
Entstehung
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„sitz der Ministerialfamilie von Nehen.') Ausser ihr hatte,,auch das Kloster Corvey und die Familie von Tülen dort Be-sitzungen. Die Güter gelangten später an die von Meschede zu...Almen, welche sie, gleich den dazu gehörigen Bauergütern, ver-„meierten. Die Familie Ulrich zu Brilon hat später einige dieser„Güter erworben und den ehemaligen adligen Sitz wieder mit einem„massiven Wohnhause bebaut . . . ."

In dem Urkundenbuch bringt Seibertz den Namen noch anfolgenden Stellen:

No. 428. ") „1289. Nov. 6. setzen Bürgermeister und Rath„zu Brilon die Bedingungen, unter denen Bürger und Auswärtige„in die Brüderschaft der Kaufleute und Kramer daselbst auf-genommen werden sollen."

wy Henrich von visbeke borgermeister, Henrich von

Nene, Henrich genant stollekenbeke "

No. 645. ,,1334. Febr. 27. entscheidet Bernhard Y., Bischof„von Paderborn, mit mehreren Rittern pp. einen Streit zwischen„Ritter Sivert v. Brilon und Conrad v. Nehen wegen der„Wiederlöse eines Gutes."

„Wy Bernhard van gnaden godes. Byseop to päd. Bertold„Edele man here to büren vn Marscalc to Westfalen. Tylo Edele„man van yttere. Herbold van papenhem. Cudewic post. Rauen„van Dryborg. Werner Kreuet. Herman van scarpenberghe. Fre-„deric van sassendorpe. Dideric van meschede vnde Brünsten van„der molen. Ryddere. Betuget an deseme breue dat neyst uppe„dem daghe to stalepe dar wy deghedingheden vnder tuschen„van des stichtes wegene van kolne vn des stichtes wegene van„päd. quemen vor vns. Her syuert van Brilon eyn ryddere myd„synen vrenden vp en syd, Conrad van nen vn gubele syn„stefsone myd eren vrenden vp ander syd "

No. 665. „1338. Güter-Verzeichniss des Grafen Gott-„fried IV. von Arnsberg."

S. 289 „It. Joannes de Neyhen in Marka Wegetenhove

sitam in Overen Vlerke isti non receperunt in feodo. — . . ."

') Im Jahre 1574 wird unter den „Lehnleuth, so mit im westualischenReutterbuch befunden", Johan von Nehen genannt; an denselben ist„gleichwohl geschrieben in guter Rüstung zu setzen" (Seibertz Bd.III, S. 222).

-) Dieselbe Urkunde siehe in Dr. Wigand's Archiv für Geschichte pp.Westfalens Bd. IV. S, 215.